Rhein-Main-Neckar

Weißes Gold für den König

Etwa 250 Jahre ist es her, dass Johann Ernst Gotzkowsky ein Porzellan-Werk in Berlin gründete. Doch seine Geschäfte liefen nicht. Als er seine Mitarbeiter nicht mehr bezahlen konnte, kam ihm jemand zur Hilfe: Es ist war der König höchstpersönlich!

Friedrich der Große war ein Fan des „weißen Goldes“ – so nennt man Porzellan auch. Außerdem war der König der beste Kunde von Johann Ernst Gotzkowsky. 1763 kaufte der König das Werk. Das Porzellan trug von nun an seinen Titel und auch sein Zeichen: das königliche Zepter. Bis heute wird dieser blaue Stab auf jedes Stück der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin aufgestempelt.