Rhein-Main-Neckar

Leserbrief Zu „Bundestag wird durch Reform nur etwas kleiner“ (FN, 27. August)

„Jeder erhält ein kleineres Stück“

Archivartikel

Da die Regierungsparteien CDU/CSU und SPD seit vielen Jahren unfähig und nicht willens sind, eine Lösung für die Begrenzung der Anzahl der Abgeordneten zu finden, wäre eine rein mathematische Lösung überlegenswert.

Vorgesehene Anzahl der Abgeordneten (598) mal monatliche Kosten inklusive Aufwandsentschädigung von 13 860 Euro ergibt 8 288 280 Euro. Mehr ist der Steuerzahler nicht bereit zu zahlen.

Erhöht sich die Anzahl der Abgeordneten wegen Überhang- und Ausgleichsmandaten zum Beispiel auf 709 Abgeordnete ergeben sich für jeden Abgeordneten monatliche Kosten in Höhe von (8 288 280 Euro, geteilt durch 709) 11 690,10 Euro.

Somit entstünden für den Steuerzahler, unabhängig von der Anzahl der Abgeordneten, keine Mehrkosten. Außerdem wäre dieser Vorschlag für eine zügige Problemlösung hilfreich.

Auch für einen Abgeordneten sollte es einleuchtend sein, dass bei einem Kuchen, der für zwölf Personen geplant ist, bei einem plötzlichen Anstieg der Mitesser jeder ein kleineres Stück erhält.