Rhein-Main-Neckar

Leserbrief Zu „59 Staaten sagen bessere Pläne zu“ (FN, 24. September)

Jeder Einzelne muss sein Verhalten ändern

Archivartikel

Ein Mädchen aus Skandinavien als Klimaaktivistin ist ernsthaft besorgt um ihre Zukunft. Sie hat Angst um ihre, unsere Umwelt, und das mit Recht. Viele Wissenschaftler auf der ganzen Welt mahnen die Politiker weltweit zu handeln. Doch was geschieht? Es wird geredet, diskutiert , verhandelt und kleine Klima-Pakete geschnürt, die nicht wehtun . Was soll das bewirken?

Die Politik wird weiterhin das Wirtschaftswachstum , die Handelsbeziehungen etc. bevorzugen . . . ohne Rücksicht darauf, was tatsächlich in der Natur passiert. Was soll’s, wenn nicht jeder einzelne damit anfängt, sein Verhalten zumindest in ein paar wenigen Punkten zu ändern.

Vorschläge: Einkaufsfahrt maximal einmal pro Woche, private Urlaubsflüge maximal einmal pro Jahr, schnellstens die alternative Energiegewinnung forcieren, Warenverkehr auf die Schiene (Lkw-Verkehr hat Obergrenze bereits erreicht), Heizung erneuern, wer es sich finanziell leisten kann, muss das tun, papierhafte Werbeflut einstellen, Interneteinkauf mäßigen, den Fleischkonsum stark reduzieren und vor allem mal ernsthaft den eigenen Konsum überdenken.

Es nützt nichts, darauf zu warten, dass was passiert , selbst ist der Mann. Nur wenn so was weltweit in die Köpfe geht, haben wir noch eine gute Chance, denn ganz ehrlich, das Klimapaket von Deutschland ist eine Lachnummer. Und überhaupt, die reichen Länder tun zu wenig, die Ärmsten der Welt sind am Verzweifeln.