Rhein-Main-Neckar

Corona-Krise Konzept für die weitere Öffnung von Kitas und Schulen im Land vorgestellt

Fahrplan für nächste Schritte

Archivartikel

Stuttgart/Odenwald-Tauber.Die baden-württembergische Kultusministerin und CDU-Spitzenkandidatin Dr. Susanne Eisenmann und der Fraktionsvorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Professor Dr. Wolfgang Reinhart, haben den Fahrplan für die weitere Öffnung des Schul- und Kitabetriebs vorgestellt. Dabei ist vorgesehen, dass ab dem 18. Mai auch an den Grundschulen wieder schrittweise Präsenzunterricht stattfindet und die Betreuung an den Kindertagesstätten in Absprache mit den Trägern ausgeweitet wird.

Nach den Pfingstferien sollen dann alle Schüler in einem rollierenden System in den zeitweisen Präsenzunterricht zurückkehren.

„Wir machen weitere Schritte zurück zu einer Normalität in Schule und Kinderbetreuung. Klar ist, dabei hat der Infektionsschutz immer Vorrang. Mit dem heute vorgestellten Fahrplan zeigen wir eine Perspektive auf – für unsere Kinder, Eltern, Lehrer und Erzieher“, sagte Wolfgang Reinhart.

Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann erklärte in Stuttgart: „Wir wollen unsere Schulen und unsere Kitas zügig, aber schrittweise und besonnen wieder öffnen. Die Kinder, Schüler, Eltern, Lehrer und Erzieher im Land befinden sich seit Wochen in einer Ausnahmesituation. Ich habe großen Respekt, wie sie alle dies meistern. Aufgrund der aktuellen Entwicklung des Infektionsgeschehens haben wir nun die Möglichkeit, die Eltern weiter zu entlasten und den Kindern ein Stück Normalität zurückzugeben. Mir ist es wichtig, so frühzeitig wie möglich über die nächsten Schritte und Planungen zu informieren.“ Auch bei dem neuen Fahrplan ist die Gesundheit der wichtigste Kompass für alle Entscheidungen.

„Wir alle müssen weiterhin besonnen sein. Das Coronavirus wird uns leider noch eine ganze Weile begleiten. Bei all unseren Planungen steht der Gesundheits- und Infektionsschutz deshalb immer an oberster Stelle. Unser aller Ziel ist es, eine weitere Infektionswelle zu verhindern. Auch mit der schrittweisen Rückkehr an unsere Schulen und Kitas werden wir daher noch keine Normalbedingungen wie vor der Corona-Krise vorfinden“, betonte Susanne Eisenmann.

„In den vergangenen Wochen haben mich zahlreiche Anfragen von Bürgern aus der Region Odenwald-Tauber erreicht. Ich freue mich, dass wir hier eine angemessene und praktikable Lösung gemeinsam mit der Kultusministerin finden konnten“, so Reinhart abschließend. pm