Rhein-Main-Neckar

Leserbrief Zu „Demonstration erreicht alle Generationen“ (FN, 21. September)

„Eins und Eins zusammenzählen“

Archivartikel

Den Kreislauf des Lebens, die Photosynthese, kennen wir alle aus der Schule.

Aus CO2 und Wasser produzieren Pflanzen mit Hilfe von Sonnenlicht Glukose und Sauerstoff, den Tier und Mensch einatmen. Auf diesem genialen Prinzip der Schöpfung beruht das gesamte Leben auf der Erde. Eine Verteufelung des CO2 als einen Bestandteil dieses Gleichgewichts bedeutet, unsere Lebensgrundlage anzugreifen.

Bei den aktuellen Diskussionen werden die Themen Klima und Umwelt vermischt. Klimaveränderungen entstehen größtenteils durch Änderungen der Sonneneinstrahlung, der Erdachsenstellung oder -umlaufbahn. Darauf haben wir keinen Einfluss.

Unsere Umwelt hingegen können wir beeinflussen. Der sparsame Umgang mit den Ressourcen unserer Erde muss tatsächlich wortgewaltiger vorgetragen werden. Aber der Klimahype der letzten Monate soll meiner Meinung nach in Wahrheit von einem der größten Probleme unseres Landes ablenken – der weiterhin illegalen Einreise von täglich rund 500 Migranten. Die CO2-Steuer rettet bestimmt nicht das Klima, wird aber dringend für die Finanzierung der Multikulti-Ideologie benötigt, die uns in den nächsten zehn Jahren eine Billion Euro kosten soll. Das Recht auf Versammlungsfreiheit gehört zu den Grundpfeilern einer Demokratie und ist besonders schützenswert.

Eine „Vergewaltigung“ von Kindergarten- und Schulkindern durch erzwungene Teilnahme an politischen Demonstrationen ist jedoch zu tiefst verachtenswert, kommt einem Missbrauch von Schutzbefohlenen gleich und ist nur aus totalitären Systemen bekannt.

Gegen Propaganda hilft übrigens nur eines – selbst nachdenken und Eins und Eins zusammenzählen.