Rhein-Main-Neckar

Leserbrief Zu „Antifaschisten kämpfen gewaltlos“ (FN, 12. Juni)

„Die Waffe der Politiker ist das Wort“

Archivartikel

HHerr Heidrich ist der Mann, der vor jeder Kreistagssitzung mit einem Transparent um den Hals vor Hass und Hetze im Kreistag warnt. Gemeint sind damit zwei Zahnärzte und ein Landwirt, die als demokratisch gewählte AfD-Vertreter ihre durchaus kontroverse Meinung in sachlicher Form vortragen, denn die Waffe der Politiker ist das Wort, nicht das Schwert. Das Motto von unserem bemitleidenswerten Herrn Heidrich scheint jedoch das einer Pippi Langstrumpf zu sein: „Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt.“

Die Antifa ist in meinen Augen die Nachfolgeorganisation der RAF, die mit allen Mitteln ihre marxistische Ideologie durchsetzen will und dabei Andersdenkende bedroht, einschüchtert, Eigentum und Personen angreift. Herr Heidrich hat den Angriff auf mein Büro (Sachschaden von über 10 000 Euro) wahrscheinlich schlicht vergessen, genauso wie den Mordanschlag auf einen Demonstranten in Stuttgart. Zu beiden Taten gibt es Bekennerschreiben der friedlichen Antifa. Die Bezeichnung Antifa ist eine Täuschung der Bürger. Neofa (Neofaschisten) müsste sie aus meiner Sicht richtigerweise genannt werden. Die AfD-Fraktion wird alles versuchen, damit diese „Terroristen“ verboten werden, die aus staatlichen Mitteln im „Kampf gegen rechts“, zum Beispiel gegen die AfD, aber auch gegen Kritiker der Genderideologie oder der Windkraft, finanziert werden. Alle Bürger, unabhängig von ihrer politischen Meinung, sollen auch weiterhin in Frieden und ohne Angst in Baden-Württemberg leben können. Wer Verbrecher verteidigt, macht sich mitschuldig an deren Taten. Der lebensgefährlich verletzte Mann schwebt immer noch zwischen Leben und Tod.