Regionalsport

Weg zum Titel führt nur über die Altheimer

Kreisklasse A Buchen: Zwei Teams mehr / Weites Feld der möglichen Herausforderer

Mit zwei Mannschaften mehr als in der vergangenen Saison startet die A-Klasse Buchen in eine neue Spielzeit. 15 Teams werden sich in den kommenden Monaten duellieren und um die eigenen Ziele kämpfen. Insgesamt sechs neue Mannschaften sind neu in der Kreisklasse A Buchen unterwegs.

Die drei Absteiger aus der Kreisliga: Der SV Seckach, der TSV Höpfingen II sowie Hardheim/Bretzingen werden oben mitspielen wollen, um möglichst gleich wieder aufzusteigen. Für die drei Aufsteiger FC Zimmern, VfB Sennfeld/Roigheim II und FC Bödigheim gilt es, sich erstmal in der Klasse zu etablieren, jedoch gaben alle drei nicht den Klassenerhalt als Saisonziel an. Dieser wurde nur von zwei Spielgemeinschaften ausgesprochen: Rippberg-Wettersdorf/Glashofen und Oberwittstadt II/Ballenberg. Der Absteiger Hardheim/Bretzingen muss erstmal sechs wichtige Abgänge kompensieren, deshalb setzt man als Saisonziel „nur“ einen Platz im oberen Tabellendrittel an.

In der vergangenen Saison spielten Großeicholzheim sowie Hettigenbeuern in der oberen Tabellenhälfte mit, jedoch mit großem Abstand auf die Top-Teams. Doch auch in diesem Jahr ist das Saisonziel des SVG, einen Platz im oberen Mittelfeld zu erreichen. Und auch beim SVH geht man optimistisch in die neue Runde, denn das Saisonziel „Besser als letzte Runde“ ist nach dem starken fünften Rang in der Vorsaison ein hochgestecktes Ziel – das erste Spiel des Kreispokals musste man wegen Spielermangels schon absagen.

Wie genau die Verstärkung für Aufsteiger Sennfeld/Roigheim II ausfallen wird, bleibt abzuwarten. Erst muss man sehen, wie die erste Mannschaft sich aufstellt und welche Spieler dann für die „Zweite“ abfallen. Dennoch scheint das Ziel „Mittelfeldplatz“ ein realistisches zu sein für den VfB. Sogar einen einstelligen Tabellenplatz steckt sich der FC Zimmern als Saisonziel. Die Mannen von Trainer Nico Kipphan will die Euphorie der erfolgreichen Relegation mit in die neue Saison nehmen und eine entspannte Runde ohne Abstiegssorgen spielen. Das sollte dank der vielen jungen und gut ausgebildeten Spieler auch gelingen.

Elf Neuzugänge

Mit sage und schreibe elf Neuzugängen sowie einem neuen Trainer startet die SpG Sindolsheim/Rosenberg II in die Spielzeit. Werden alle in der Vorbereitung gut integriert, sollte das Saisonziel „einstelliger Tabellenplatz“ möglich sein. Der TSV Höpfingen II ist ebenfalls unter den Nennungen auf die Meisterschaft. Doch auch hier ist die Frage: Wer von der „Zweiten“ muss unter Umständen in der Ersten aushelfen? Für den TSV II spricht: Einige Spieler im Kader des Landesliga-Teams sind erst diese oder vorige Saison in den Seniorenbereich gestoßen, und deshalb besitzt das Team Entwicklungspotenzial.

Ebenfalls unter den genannten Anwärtern auf den Titel sind der Kreisliga-Absteiger SV Seckach sowie die SpG Krautheim/Westernhausen. Der SVS gibt sich, was das Saisonziel angeht, etwas bescheiden, denn man will sich am Ende der Saison im vorderen Drittel wiederfinden. Die SpG dagegen spricht Klartext und möchte in dieser Saison vorne mitspielen. Zwar nicht unter den genannten Teams, aber die eigenen Ansprüche hoch geschraubt hat die SpG Adelsheim/Oberkessach. Man möchte so lange wie möglich oben mitspielen, und am Ende ist das Ziel ein Platz zwischen Rang zwei und vier. Der Top-Aufstiegsfavorit unter den befragten Mannschaften ist mit großem Abstand der VfB Altheim. Nur zwei Vereine tippten nicht auf Altheim. Der VfB verstärkte sich mit neun Neuzugängen und muss nur einen Abgang verkraften. Das Saisonziel der Altheimer selbst ist sehr hochgesteckt, denn es hieß, man wolle besser sein als in der vergangenen Saison, und da lag man auf dem dritten Rang. „In der neuen Saison kehren einige ehemalige VfB-Akteure wieder an ihre alte Wirkungsstätte zurück, Jugendspieler werden ins Team integriert, so dass die Mannschaft insgesamt breiter aufgestellt ist“, so Helmut Kappes, Vorsitzender des Fördervereins. Damit soll es mit der Rückkehr in die Kreisliga klappen.