Regionalsport

„Verschärft“ wird etwas entschärft

Archivartikel

Verbandsliga Württemberg: Um die Liga wieder auf „Normalgröße“ zu bringen, benötigt man insgesamt zwei Spielzeiten

Mit dem FSV Hollenbach (siehe Seite 9) und dem TSV Crailsheim spielen wieder zwei Teams aus Hohenlohe in der Verbandsliga. Mit 0,04 Quotientenpunkte Vorsprung vor den Spfr. Schwäbisch Hall stieg der TSV Crailsheim auf. Mit nun 20 Vereinen (Vorjahr 17) steht eine Mammut-Saison bevor. Nach einem Beschluss des WFV-Beirats wird der verschärfte Abstieg bei Staffeln mit mehr als 18 Vereinen auf die nächsten zwei Spielzeiten ausgelegt und somit etwas entschärft. Es hätte sonst mindestens sechs Direktabsteiger gegeben.

Keine „Übermannschaft“

Neben Crailsheim sind auch Türkspor Neu-Ulm (Landesliga 2), der FC Holzhausen (3) und der VfB Friedrichshafen (4) neu dabei. Die „Übermannschaft“ der vergangenen Saison, die TSG Backnang, ist in die Oberliga aufgestiegen. Eine solche Ausnahmemannschaft gibt es in dieser Saison nicht. Als großer Favorit gilt der TSV Essingen, gute Titel-Chancen werden aber auch dem FSV Hollenbach, der 1. FC Normannia Gmünd und SSV Ehingen-Süd eingeräumt. Mit Rutesheim und Fellbach muss auch gerechnet werden.

Positive Entwicklung

Der TSV Crailsheim setzte sich in einem engen Dreikampf gegen Satteldorf und Schwäbisch Hall durch. Der Sportliche Leiter Dirk Brenner zeigte sich erfreut über das, was in den letzten Jahren beim TSV Crailsheim geleistet wurde. „Ich bin stolz, was Trainer Gebhardt (Trainer seit 2016) mit dem Team erreicht hat, das kann sich wirklich sehen lassen.“

Neue Saison ein Abenteuer

Für Brenner ist die Verbandsliga ein Abenteuer. „Es ist toll auf neue Gegner zu treffen, ich erwarte eine intensive Saison. Unser Ziel ist es, die Klasse zu halten. Dabei müssen wir wohl in jedem Spiel an unsere Grenzen gehen.“ Crailsheim hat dieses Jahr gezielt auf die qualitative Verstärkung gesetzt. „Die Neuzugänge Julian Baumann (TSV Ilshofen), Simon Glück (Sportfreunde Schwäbisch Hall) und Lukas Schmidt (Spvgg Ansbach) passen sehr gut in unser Team und werden den Kader verstärken“, sagt Brenner.