Regionalsport

Allgemein Positionspapier „Nachhaltiger Sport 2030“

Sport gibt Impulse

Durch die Corona-Pandemie ist nochmals deutlich geworden, wie wichtig Sport und Freizeitaktivitäten im Freien für die Gesundheit und das persönliche Wohlbefinden sind. Gerade im urbanen Raum ist die Bevölkerung auf qualitativ hochwertige und für alle zugängliche Grünräume angewiesen. Damit diese einer dauerhaften intensiven Nutzung standhalten und Mensch und Natur keinen Schaden nehmen, muss durch entsprechende Maßnahmen Vorsorge getroffen werden.

Wie eine nachhaltige Gestaltung und sportliche Nutzung von Natur und Landschaft aussehen kann und welche Handlungsfelder darüber hinaus für eine nachhaltige Sportausübung zentral sind, erläutert der beim Bundesumweltministerium angesiedelte Beirat „Umwelt und Sport“ in seinem Positionspapier „Nachhaltiger Sport 2030“.

DOSB-Vizepräsident Andreas Silbersack unterstützt die Weiterentwicklung des Themenfeldes Sport und Umwelt und erläutert das zentrale Dokument so: „Der DOSB begrüßt die Aktualisierung des Positionspapiers ausdrücklich. Es arbeitet zukunftsrelevante Handlungsfelder.“

Schonender Umgang

Dabei sind etwa die nachhaltige Gestaltung von Sportveranstaltungen und Sportanlagen, umweltfreundliche Mobilität sowie eine nachhaltige Sportartikelproduktion weitere entscheidende Stellschrauben. Der Beirat legt in seinem Positionspapier dar, dass durch den sparsamen und schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen nicht nur der Grundstein für eine nachhaltige Sportentwicklung gelegt wird.

Der Sport trägt damit auch zu einer ökologisch, sozial und ökonomisch tragfähigen gesellschaftlichen Entwicklung bei und gibt Impulse, die über den Sportbereich hinaus auch Veränderungen anstoßen können. dosb