Regionalsport

Mit dem jüngsten Kader die Gegner alt aussehen lassen

Verbandsliga Nordbaden: Die Spvgg. Neckarelz ist zurück und hat mit eigenen Junioren-Spielern aus der Oberliga einen prima Unterbau / „Liga so stark wie selten zuvor“

Groß war die Enttäuschung bei der Spvgg. Neckarelz nach dem verpassten direkten Aufstieg in die Verbandsliga. Trotz einer starken Saison in der Landesliga Odenwald mit 87 Punkten stand in der Abschlusstabelle der undankbare zweite Platz zu Buche.

Somit musste am Ende der Saison, wie bereits in der Spielzeit zuvor, erneut die ungeliebte Relegation über das Schicksal der Spielvereinigung entscheiden. Allerdings mit einem komplett anderen Ausgang. Denn nach Siegen gegen Östringen (3:1) und Bilfingen (4:2 nach Verlängerung) durften die „Rot-Schwarzen“ über die Rückkehr in die Verbandsliga jubeln. Ein Jahr zuvor ging es nach der 1:4-Niederlage gegen Heidelsheim noch genau in die andere Richtung.

Diesmal behielt jedoch die Mannschaft von Trainer Stefan Strerath die Oberhand: „Am Ende ist die Freude natürlich groß gewesen. Auch weil die Mannschaft in den beiden Relegationsspielen die besten Saisonleistungen gezeigt hat. Daher ist am Ende alles gut. Ferner war die die Entwicklung der Mannschaft so nicht zu erwarten.“

20 Feldspieler

Die neue Verbandsligasaison planen die Neckarelzer Verantwortlichen derweil mit 20 Feldspielern und zwei Torleuten. Darunter werden auch fünf Neuzugänge aus der der eigenen A-Jugend-Oberliga-Mannschaft sein. Eine klares Zeichen also, dass die Spvgg. Neckarelz auch in Zukunft auf die eigene Jugendarbeit setzen will. „Das wird unser künftiger Weg sein, uns mit eigenen Nachwuchsleuten zu verstärken. Denn wir wollen ihnen in der Verbandsliga eine Plattform bieten, die zum einen attraktiv ist und zum anderen aber auch einen machbaren Einstieg für die Jugendspieler in die Seniorenklasse darstellt“, bestätigt Stefan Strerath entsprechende Planungen.

Zudem hat der 52-jährige Ex-Profi auch klare Vorstellungen, was seine Mannschaft in der neuen Spielklasse erwartet: „Wir haben erneut den jüngsten Kader der Liga. Auch deshalb ist unser klares Ziel der Klassenerhalt. Dafür müssen wir aber schnell lernen und uns in der höheren Klasse zurechtfinden. Zumal ich die Liga für so stark wie selten zuvor einschätze.“