Regionalsport

Eingleisigkeit verspricht Spannung

Kreisklasse C Tauberbischofsheim: 16 Teams kämpfen um die beiden Direktaufstiegsplätze in die Kreisklasse B TBB

Es war eine logische Entscheidung der Verantwortlichen im Fußballkreis Tauberbischofsheim, zur neuen Saison die beiden bisherigen C-Klassen-Staffeln zu einer eingleisigen Liga zusammenzuführen Bei noch 16 verbliebenen C-Klasse-Teams macht eine Unterteilung in eine Nord- und eine Südstaffel keinen Sinn mehr.

Gleichwohl stellt dies viele Vereine vor ein mittelgroßes Problem. Es ist kein Geheimnis, dass viele Spieler in der C-Klasse nicht des Erfolges wegen kicken, sondern in erster Linie aus Spaß an der Freud’. Kameradschaft und auch Geselligkeit stehen in vielen Fällen deutlich über Trainingseifer und sportlichem Ehrgeiz. Doch nun müssen ausgerechnet die, die ihre häufig „alten Knochen“ noch aus Liebe und Verbundenheit für den Heimatverein hinhalten, damit der Spielbetrieb zumindest einigermaßen aufrecht erhalten bleibt, nicht mehr 16 oder 18 Saisonspiele bestreiten, sondern deren 30. Man muss kein Prophet sein um zu behaupten, dass dies im sprichwörtlichen Sinn für viele graue Haare bei den Mannschaftsverantwortlichen sorgen wird. Drücken wir nun einmal ganz fest die Daumen, dass dies auch bis zum Saisonende bei allen Mannschaften gut gehen wird.

An dieser Stelle seien deshalb einmal die Vereine besonders gelobt, die nach wie vor eine eigene „Zweite“ stellen können und dabei keine Spielgemeinschaften, Fusionen oder Vereinsgründungen brauchen. Und das sind gar nicht wenige.

Im Fußballkreis Tauberbischofsheim sind dies: TSV Assamstadt, SV Distelhausen, FC Eichel, FC Grünsfeld, TuS Großrinderfeld, FC Hundheim/Steinbach, TSG Impfingen. TSV Kreuzwertheim, FC Külsheim, SV Anadolu Lauda, SV Pülfringen und Türkgücü Wertheim.