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Einen Tick breiter aufgestellt

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Landesliga Odenwald: Der SV Neunkirchen will sich eine dritte Zittersaison in Serie ersparen

Der SV Neunkirchen hat in den vergangenen beiden Spielzeiten für viele positive sportliche Schlagzeilen gesorgt – allerdings fast nur in der zweiten Halbserie. Nach der Vorrunde war der SVN dagegen sowohl in der Saison 2017/18 als auch 2018/19 Tabellenletzter, und damit natürlich Abstiegskandidat Nummer eins. Doch in beiden Fällen zog sich das Team noch an den eigenen Haaren aus dem Sumpf und feierte nach erheblichen Leistungssteigerungen in der Rückrunde jeweils noch den Klassenerhalt.

Eine dritte Zittersaison in Serie will man sich beim SVN nun natürlich ersparen. „Dieses Mal möchten wir möglichst frühzeitig den Klassenerhalt unter Dach bringen“, gibt Florian Müller, der neue Spielertrainer, die Devise aus.

Der 27-Jährige ist in der hiesigen Fußballszene kein Unbekannter. Als Jugendlicher war er für die TSG 1899 Hoffenheim und den Karlsruher SC aktiv. Im Seniorenbereich kickte er unter anderem für den FV Mosbach. Danach war er von 2015/16 bis 2017/18 Spielertrainer beim Landesligisten FC Schloßau. Zuletzt war er ein Jahr für den Verbandsligisten FC Zuzenhausen im Einsatz.

Der SV Neunkirchen ist in dieser Saison etwas später in die Vorbereitung gestartet als die meisten anderen Landesligisten. Der Grund liegt auf der Hand: „Nach der Relegation haben wir den Jungs erst einmal eine Pause gegönnt. Die hatten sie sich auch verdient,“ so Müller. Der neue Spielertrainer hat einige Neuzugänge im Kader, denen er durchaus den Sprung in die Landesliga-Truppe zutraut. „Am wichtigsten ist allerdings, dass wir vom Kader her in dieser Saison einen Tick breiter aufgestellt sind.“ Das kann nämlich im Bemühen, eine weitere Zittersaison zu vermeiden, am Ende ein ganz wichtiger Faktor sein.