Regionalsport

Tischtennis SV Niklashausen unterliegt knapp beim TTV Weinheim-West

Der Start ist misslungen

Die Tischtennis-Badenligamannschaft des SV Niklashausen startete beim TTV Weinheim-West in die Rückrundenserie. So schickte man Malcherek, Bereziuk, Fiederling, Degen, Rist und Anderlik ins Rennen, während die Hausherren aus dem Rhein-Neckar-Kreis Stofleth, Tadic, Ludigkeit, Fischer, Reinig und Glebov dagegenstellten. Im ersten Doppel des Abends standen sich Stofleth/Ludigkeit und Fiederling/Degen gegenüber. Trotz zwischenzeitlicher 2:0-Führung und starker Leistung der Niklashäuser konnte Weinheim-West am Ende doch noch den Kopf aus der Schlinge ziehen und das Spiel für sich entscheiden. Parallel hatten Malcherek/Bereziuk gegen Tadic/Fischer leichtes Spiel und konnten ausgleichen. Nicht richtig in die Partie kamen im Anschluss Rist/Anderlik, die gegen Reinig/Glebov nach vier Sätzen klein beigeben mussten.

Zu Beginn der ersten Einzelrunde tat sich Bereziuk gegen Stofleth schwer. Dem Niklashäuser gelang wenig, so dass Weinheim die Führung auf 3:1 ausbaute. Die Gegner hatten ihre Rechnung aber ohne Malcherek gemacht, der Tadic glatt in drei Sätzen bezwingen konnte, ehe Degen sein Gegenüber Ludigkeit in starken Ballwechseln den Schneid abkaufen und für die Taubertäler wieder ausgleichen konnte. Danach präsentierte sich Fiederling in Bestform und ließ Fischer bei seinem Dreisatzsieg nicht den Hauch einer Chance. Schwerer tat sich nun Anderlik gegen Reinig. Der junge Niklashäuser konnte die drohende Niederlage aber nicht abwenden. Im nächsten Duell war für Rist gegen Glebov auch nicht viel zu holen so dass Weinheim-West die erste Einzelrunde mit einem knappen Vorsprung 5:4 für sich entschied.

Danach stand die Spitzenpartie des Abends von Malcherek gegen Stofleth an. Beide Kontrahenten boten spannendes Tischtennis mit großartigen Ballwechseln. Das bessere Händchen hatte dabei Malcherek, der die Partie knapp nach Hause bringen und so wieder auf 5:5 ausgleichen konnte. Nicht seinen besten Tag erwischte Bereziuk, der im Anschluss auch gegen Tadic unterlag. Auf der anderen Seite musste Ludigkeit gegen Fiederling früh die Segel streichen.

Hoffnung keimte auf Taubertäler Seite auf, als Degen gegen Abwehrspieler Fischer an die Platte musste. Degen hatte die bessere Tagesform an den Tisch gebracht und brachte so seine Mannschaft nach fünf umkämpften Sätzen erstmals an diesem Abend hauchdünn mit 7:6 in Führung. Die Freude wurde aber jäh gedämpft, als Rist gegen Reinig kein Land sah, und leider auch Anderlik, der mit viel Engagement gegen Glebov aufwartete, als Verlierer vom Tisch gehen musste. Im Schlussdoppel erwischte Weinheim den besseren Start und dem sonst so sicheren Doppel Malcherek/Bereziuk gelang es nicht, die drohende Niederlage abzuwenden, so dass man mit einem 7:9 den Heimweg antreten musste.

In zwei Wochen geht es am Samstag, 25. Januar, vor heimischem Publikum gegen den Tabellenersten aus Offenburg, ehe am 1. Februar in Odenheim mit dem Tabellenzweiten der nächste Brecher wartet. bk