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Basketball Der 24-jährige US-Amerikaner, der in der vergangenen Saison so viel Pech hatte, probiert es erneut bei s.Oliver Würzburg

Brekkott Chapman geht in seine zweite „Rookie“-Saison

Archivartikel

Er kam im vergangenen Sommer als Neuprofi von der Weber State University, konnte wegen einer Knieverletzung bis zum Abbruch wegen der Corona-Pandemie aber nur vier Spiele im Trikot von s.Oliver Würzburg absolvieren. Die Spielzeit 2020/2021 wird für Power Forward Brekkott Chapman deshalb so etwas wie eine zweite „Rookie“-Saison – und er wird sie erneut im BBL-Kader von Denis Wucherer in Angriff nehmen: Der 24-Jährige hat einen neuen Einjahresvertrag unterschrieben.

Als „agilen Vierer mit einem stabilen Wurf und einem guten Auge für seine Mitspieler“ sowie als starken Verteidiger hatte Headcoach Denis Wucherer den 2,06 Meter großen US-Amerikaner bei seiner Verpflichtung im vergangenen Jahr bezeichnet. Seine Qualitäten zeigen konnte Brekkott Chapman in der Saison 2019/2020 aber nur an den ersten beiden und den letzten beiden Spieltagen vor dem frühzeitigen Saisonende. Dazwischen lagen fünf lange Monate Pause wegen einer Knieverletzung, die er sich im Training ohne Einwirkung eines Gegenspielers zugezogen hatte.

In den vier Partien kam Chapman in gut 20 Minuten Spielzeit auf 6,5 Punkte und 3,8 Rebounds im Schnitt. Seine statistisch gesehen beste Leistung zeigte er gleich beim Saisonauftakt in Oldenburg mit 13 Punkten, 8 Rebounds und 2 Korbvorlagen in 25 Minuten.

Entgegenkommen gezeigt

„Wir hatten im letzten Jahr gute Gründe, Brekkott zu verpflichten. Leider konnte er wegen seiner Verletzung bisher nur andeuten, was er kann. Das wollen wir in der nächsten Saison ändern“, sagt Denis Wucherer: „Wir sind sehr glücklich, dass Brekkott bei uns bleibt. Das war nur möglich, weil er uns im Vergleich zu seinem ursprünglich vorgesehenen Vertrag sehr entgegen gekommen ist. Er sieht bei uns das richtige Umfeld, um sich weiterzuentwickeln und wieder richtig anzugreifen.“

Der 24-Jährige (geboren am 7. April 1996 in Ogden/Utah) hatte im vergangenen Sommer bei s.Oliver Würzburg einen Einjahresvertrag mit Verlängerungsoption erhalten, der dann aber aufgrund der ungewissen Lage nach dem vorzeitigen Saisonende Mitte März in beiderseitigem Einvernehmen vorzeitig aufgelöst worden war. pw