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Bis zu sieben Absteiger möglich

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Landesliga Württemberg, Staffel 1: Für die meisten Teams der Liga geht es in dieser Spielzeit nur um den Klassenerhalt

Nachdem sich der TSV Crailsheim in Richtung Verbandsliga abgesetzt hat und der TSV Obersontheim aus der Bezirksliga Hohenlohe aufgestiegen ist, spielen erneut sechs Teams aus Hohenlohe in der Landesliga Staffel 1. Als Topfavorit auf den Titel gelten die Sportfreunde Schwäbisch Hall, Breuningsweiler und Löchgau.

Türkspor Neckarsulm (Bezirk Unterland), Leonberg/Eltingen (Enz/Murr) und Allmersbach (Rems/Murr) sind weitere Aufsteiger. Der Spielmodus mit 19 Vereinen (Vorjahr 16) wird in den Staffeln 1 bis 3 mit einer Hin- und Rückrunde ausgetragen, was 342 Spielen entspricht. In der Staffel 4 wird zunächst eine Einfachrunde (Jeder-gegen-jeden) und danach eine Meister- („Playoff“) und eine Abstiegsrunde („Playdown“) gespielt. In der Staffel 1 gibt es sechs Absteiger, wenn ein Team aus der Verbandsliga absteigt. Bei mehr als zwei Verbandsligaabsteigern steigen sieben Vereine ab, so die Aussage von Staffelleiter Hansjörg Arnold.

Mit 0,04 Quotientenpunkten Rückstand verpassten die Haller Sportfreunde denkbar knapp den Aufstieg. Für die neue Saison wird ein neuer Versuch unternommen. „Oben mitspielen“ lautet etwas vorsichtig die Zielsetzung der Sportfreunde. Halls Abteilungsleiter Eberhard Döring sieht der Saison optimistisch entgegen. „Auf Neuzugänge haben wir verzichtet, dafür drei Noch-A-Junioren in den Kader aufgenommen. Wir gehen mit einer eingespielten Mannschaft in die neue Saison.“

Der dritte Platz in der vorigen Saison war der bisher größte Erfolg in der Satteldorfer Vereinsgeschichte. Nach dem Abgang der beiden Stammkräfte Michael Etzel (Abwehr) und Michael Eberlein (Stürmer/18 Tore) setzt Teammanager Dominik Streicher das Saisonziel nicht mehr so hoch an. „Mit einem Platz im gesicherten Mittelfeld wären wir zufrieden.“ Drei Neuzugänge sollen die Spielerabgänge kompensieren.

Eigentlich so gut wie abgestiegen, kann die TSG Öhringen nun dennoch in die dritte Landesligasaison in Folge gehen. Die ist allerdings mit einem großen Umbruch verbunden. „Und der braucht Zeit“, sagt Trainer Martin Weiß. Zwölf Spieler haben die TSG verlassen, pausieren oder haben andere Funktionen übernommen. Zehn Neuzugänge gilt es zu integrieren. Das Ziel ist klar: der Klassenerhalt.

Den wünscht sich auch die SG Sindringen/Ernsbach, die in ihr zweites Landesligajahr gehen kann. Für Kapitän und Abteilungsleiter ist das einzige Ziel der Klassenerhalt. „Die Saison ist ganz schwer einzuschätzen“, so der Abteilungsleiter. „Wir gehören schon wegen unseres Budgets zu den Außenseitern.“ Drei Spieler haben die SGSE verlassen, es gibt keine externen Neuzugänge.

In die vierte Saison geht der TSV Pfedelbach, der Klassenerhalt ist das erklärte Ziel. Dreimal ging der Saisonstart schon daneben und musste in spektakulären Erfolgsserien wieder wettgemacht werden. „Das soll sich diesmal ändern“, sagt der neue Chef- und Spielertrainer Michael Blondowski. „Wir wollen in den ersten sechs Spielen diesmal mehr Punkte holen.“ Zwei Spielerabgängen stehen sechs Neuzugänge gegenüber.

Aufsteiger Obersontheim hofft auf eine erfolgreiche Premierensaison in der Landesliga. Im Kader gab es nur wenig Bewegung. „Das Ziel ist eindeutig der Klassenerhalt“, erklärt Abteilungsleiter Marc Schwerin. „Das wird schwer genug für Trainer Michael Deininger und seinem 24-Mann Kader.“