Regionalsport

Fußball Lukas Kwasniok ist kein Trainer in Jena mehr

„Aus Kurve getragen“

Archivartikel

Der FC Carl Zeiss Jena, übernächster Gegner der Würzburger Kickers und siegloses Schlusslicht der 3. Liga, hat sich unmittelbar nach der 1:2-Heimniederlage gegen den MSV Duisburg mit sofortiger Wirkung von Trainer Lukas Kwasniok getrennt. Nach zehn Spieltagen steht für die Thüringer lediglich ein Zähler zu Buche. Der Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz beträgt bereits neun Punkte.

„Es war an der Zeit zu handeln. Wir sollten dennoch nicht vergessen, dass wir es diesem Trainer zu verdanken haben, dass wir noch in dieser Liga sind. Aber wir haben die Kurve nicht bekommen, sondern sind aus dieser Kurve hinausgetragen worden“, so Jenas Präsident Klaus Berka.

Kwasniok hatte Anfang Dezember 2018 die Position als Cheftrainer beim FC Carl Zeiss Jena übernommen und im Saisonendspurt mit der Mannschaft dank einer eindrucksvollen Erfolgsserie noch den Klassenverbleib gesichert. Chris Förster, Geschäftsführer beim FC Carl Zeiss Jena, erklärte: „Wir müssen die Fans und das Umfeld hinter uns haben und nur so können wir gemeinschaftlich den Bock umstoßen. Wir müssen unseren Weg weitergehen und einen Nachfolger finden, der uns die erhoffte Initialzündung bringt und eine ähnliche Serie wie im letzten Jahr startet.“ pati