Ravenstein

RIO-Zweckverband tagte Sieben neue Modelle wurden im Januar von einer Jury ausgesucht / Gerhard Baar nach 20 Jahren aus dem Gremium verabschiedet

Zwei neue Skulpturen am Radweg sind bereits aufgestellt

Archivartikel

Ravenstein.Sehr ausführliche Informationen zum Skulpturen-Radweg und zum aktuellen Sachstand der Aufstellung der neuen sieben Modelle entlang das Radweges gab Marlies Ebel-Walz.

Im Januar hatte die Jury getagt und von 14 vorgestellten Modellen sieben neue ausgesucht, von denen fünf an neuen Standorten in den Verbandsgemeinden und zwei im Bereich der Stadt Buchen (Bödigheim und Eberstadt) aufgestellt werden sollen.

Derzeit steht bereits eine neue Skulptur in Rosenberg und jetzt wurde eine neue in Bofsheim errichtet. Die restlichen Skulpturen sollen nach dem jetzigen bestehenden Zeitplan bis Ende März 2019 stehen. Eine Eröffnungsveranstaltung ist für den 19. Mai 2019 geplant. Das Programm ist derzeit in Vorbereitung.

Unter Punkt Verschiedenes teilte Bürgermeister Galm mit, dass eine Vereinbarung mit der Stadt Buchen abgeschlossen wurde, die zwei Kunstwerke käuflich übernimmt. Zudem wird eine gemeinsame Zusammenarbeit vereinbart. Die Zustimmung des Gremiums erfolgte einstimmig. Weiterhin berichtete Galm über den Prüfbericht der Gemeindeprüfungsanstalt, wo es nur eine Anmerkung gegeben hat.

Mit großem Dank für seine Verbandsarbeit wurde das langjährige Verbandsmitglied, Bürgermeister Gerhard Baar (Rosenberg), der über 20 Jahre Mitglied des Verbandes war und letztmalig an einer solchen Sitzung teilnahm, verabschiedet.

Galm erinnerte in seiner kurzen Laudatio an die erste Versammlung im Jahr 1998, wo auch die Jahresrechnung und die Bebauungsplanänderung auf der Tagesordnung standen.

Heute in seiner letzten Sitzung war das wieder so. Gerhard Baar, so Galm, habe in den Jahren seiner erfolgreichen Tätigkeit im Verband den Geist der Gründerväter des RIO’s zu einhundert Prozent weiter fortgesetzt und auch über den Tellerrand hinausgeschaut. Gemeinsam ist man im RIO gut vorwärts gekommen und habe nicht nur auf seine eigene Gemeinde geschaut. Galm überreichte unter dem Beifall der anwesenden Kollegen als kleines Zeichen des Dankes ein Weinpräsent.

In einem „Abschiedswort“ betonte Baar, dass diese 20 Jahre wie im Fluge vorbeigegangen seien. Alle könnten stolz sein, was die Gründerväter des RIO damals geleistet und auf den Weg gebracht haben. Zwischenzeitlich habe der RIO schon eine große Erfolgsgeschichte geschrieben und diese wird, so ist er überzeugt, durch die nächste eingeleitete Erweiterungsstufe des „RIO III“ weitergehen, was auch ein Stück weit voraussetzt, dass man viel-leicht auch bereit sei, das eine oder andere Mal auf ein Individualinteresse in der eigenen Kommune zu verzichten, um das Gemeinsame nach vorne zu bringen.

„Wenn man sieht, wie viele Arbeitsplätze im RIO in den letzten Jahren geschaffen wurden, ist dies schon ein toller Erfolg“, sagte Baar. „Wir reden um einige wenige Arbeitsplätze in Jahren und in den Ballungsräumen entstehen diese in wesentlich kürzerer Zeit“, fügte er an. Trotzdem sei es eine Erfolgsgeschichte, sagte Baar, denn man habe Menschen, die hier in Lohn und Brot sind und ein Auskommen haben und welche die dörfliche Infrastruktur ausfüllen. Er wünschte dem Zweckverband zukünftig alles Gute und bedankte sich insbesondere bei Elke Ander und den Mitarbeitern der Verbandsverwaltung für die fast täglich zu leistende Arbeit. Ohne diese Leistung wäre der Verband auch heute sicherlich nicht da, wo er steht. Sein Dank galt auch dem Verbandsvorsitzenden Jürgen Galm. F