Ravenstein

Gemeinderat Ravenstein tagte Mitglieder der sechs Feuerwehren der Stadt bekommen eine einheitliche Dienstkleidung / Auftragsvergaben

19 Schachtdeckel im Stadtgebiet werden noch im laufenden Jahr saniert

Oberwittstadt.Ein Thema der Sitzung des Gemeinderats am Donnerstagabend im Saal des Gemeinschaftshauses in Oberwittstadt unter der Leitung von Bürgermeister Ralf Killian waren Auftragsvergaben für die Sanierung von Straßenschächten. Zahlreiche interessierte Zuhörer verfolgten die Sitzung.

Innerhalb der Stadt seien zahlreiche Schachtdeckel in einem sehr desolaten Zustand, so dass sie einer Sanierung bedürfen, erläuterte Kämmerer Marcus Wägele. Für eine Umsetzung im Jahr 2020 wurden die 19 sanierungsbedürftigsten Schachtdeckel ermittelt. Sie liegen hauptsächlich in Merchingen und Hüngheim. Drei Firmen gaben ein Angebot ab. Die Firma Beck aus Bad Rappenau legte mit einem Preis von 26 591 Euro das günstigste Angebot vor. In der Kostenberechnung ist ein Betrag von 25 000 Euro berücksichtigt. Aufgrund der stark befahrenen Durchgangsstraße in Merchingen habe man sich für selbstnivellierende Schachtabdeckungen entschieden, die langlebiger und resistenter, aber dadurch auch etwas teurer seien als herkömmliche Beton-Guss-Schachtabdeckungen.

Weitere bereits erfasste sanierungsbedürftige Schachtanlagen werden im Haushaltsplan 2021 berücksichtigt. Bürgermeister Killian bat um Verständnis, dass derzeit nicht alle Straßenschächte auf einmal erneuert werden können. Die Arbeiten werden zeitnah ausgeführt.

Bauantrag bewilligt

Ratschreiber Anton Friedlein erläuterte den Antrag zum Ausbau einer Wohnung im Dachgeschoss mit Errichtung einer Gaube in Ballenberg. Die Antragstellerin wolle im Dachgeschoss des Wohngebäudes neuen Wohnraum schaffen. Dazu sollen eine Gaube errichtet und ein Dachflächenfenster eingebaut werden. Das Objekt liege im Bebauungsplangebiet „Rutsche und Steige“, wo eigentlich keine Dachaufbauten zulässig seien. Jedoch seien für solche Vorhaben schon des Öfteren Befreiungen erteilt worden. Der Ortschaftsrat habe dem Vorhaben bereits einstimmig zugestimmt. Das tat auch der Gemeinderat.

Weitere Auftragsvergaben betrafen die Feuerwehr der Stadt Ravenstein und ihre 172 Feuerwehrmänner und -frauen. Sie werden mit einer neuen, einheitlichen Dienstkleidung ausgestattet. Wie Marcus Wägele erläuterte, muss die Stadt Ravenstein, die in ihren sechs Stadtteilen sechs Feuerwehren besitzt, die Verwaltungsvorschrift des Innenministeriums über die einheitliche Bekleidung vom 2. Oktober 2013 jetzt endlich umsetzen, und zwar kurz vor „Toresschluss“, denn die Frist endet am 30. September 2020. An drei Firmen wurden die Ausschreibungsunterlagen versandt. Preisgünstigster Anbieter war die Firma Hemminger Handelsvertretung in Duningen mit 39 242 Euro. Im Haushalt 2020 ist ein Betrag von 40 000 Euro berücksichtigt. Ohne Diskussion stimmte der Gemeinderat der Vergabe zu.

Die Beschaffung von Feuerwehrbedarf (persönliche Schutzausrüstung) war ein weiterer Beratungspunkt, denn die Stadt ist für die Sicherheit der Feuerwehrleute verantwortlich. Um dieser Fürsorgepflicht nachzukommen ist persönliche Schutzausrüstung notwendig.

Auch hier wurden an drei Firmen die Ausschreibungsunterlagen versandt. Die Firma Herbach Brand- und Arbeitsschutz GmbH war mit 4260 Euro der preisgünstigste Anbieter. Wie Bürgermeister Killian ergänzte, ist dies die erste Tranche der Bedarfsbestellung für die Feuerwehr. In der Kostenberechnung sind insgesamt 20 000 Euro berücksichtigt. Davon wurde bisher nichts verbraucht. Der Gemeinderat beschloss einstimmig, der Firma Herbach den Auftrag zu erteilen. F