Ratgeber

Die aktuellen Herausforderungen am Arbeitsmarkt

Archivartikel

Das Corona-Virus hat in den vergangenen Wochen für viel Unruhe in Deutschland und der Welt gesorgt. Viele Menschen sind im Home-Office und große Firmen wie beispielsweise der Autovermieter Sixt mussten ihre Aktivitäten stark reduzieren. Zahlreichen Arbeitnehmern droht die Kurzarbeit und trotz der Kredite des Bundes stellt sich in unzähligen Unternehmen die Frage, wie es nach dem Ende der Krise weitergehen soll. Man kann davon ausgehen, dass es vor allem im Bereich der kleinen und mittelständischen Unternehmen viele Schließungen geben wird. Zwar sind gut ausgebildete Fachkräfte enorm gefragt. Doch wie kann sich ein Arbeitnehmer, dessen Beruf in den nächsten Jahren weitestgehend verschwinden wird, auf die Zukunft vorbereiten? Einige der Möglichkeiten wollen wir in diesem Artikel präsentieren.

Mit dem Qualifizierungschancengesetz fit für die Zukunft werden

Die Bundesagentur für Arbeit hat ein großes Interesse daran, dass Unternehmen und Arbeitnehmer ihr Potential auch in Zukunft ausnutzen können. Aus diesem Grund wurde das Qualifizierungschancengesetz verabschiedet. Mit diesem Gesetz erhalten Unternehmen die Möglichkeit, sich auf die großen Veränderungen in ihrer Branche vorzubereiten. Aber natürlich profitieren vom Qualifizierungschancengesetz nicht nur Arbeitgeber, sondern auch die Arbeitnehmer. Diese erhalten die Möglichkeit, an geförderten Weiterbildungen teilzunehmen oder eine Umschulung zu absolvieren. So sollen Unternehmen dazu gebracht werden, langfristig in ihre Mitarbeiter zu investieren. Auf der Webseite von WBS Training gibt es alle wichtigen Informationen zum Qualifizierungschancengesetz.

Offen in die Zukunft blicken

Wer aktuell in einer Branche arbeitet, die möglicherweise nicht mehr so viel Zukunft hat oder eine Stellt hat, die mittelfristig abgebaut werden könnte, der wird irgendwann Probleme bekommen. Wer solange wartet, bis er die Kündigung bekommt, wird es im Anschluss daran schwer haben. Deshalb gilt es schon frühzeitig zu überlegen, wie die berufliche Zukunft aussehen könnte. Es gibt viele Veranstaltungen, bei denen man sich über die Möglichkeiten einer beruflichen Veränderung informieren kann. Außerdem lohnt es sich, die eigenen Fähigkeiten weiterzuentwickeln und das möglicherweise auch an einer neuen Arbeitsstelle zu tun. Zwar mag es erst einmal ungewohnt sein, dem langjährigen Arbeitgeber den Rücken zu kehren. Doch manchmal ist es der notwendige Weg, um die eigene berufliche Zukunft zu sichern. Außerdem ist ein Wechsel des Arbeitgebers häufig auch eine Chance, um eine bessere Position und damit auch ein besseres Gehalt zu bekommen.

Wer muss mit Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt rechnen?

Im Rahmen der Digitalisierung haben sich viele Geschäftsmodelle rasant verändert. So wird man im Stadtbild kaum noch eine Videothek finden. Buchläden sind durch den Versandhandel ebenfalls unter Druck geraten und mussten teilweise schließen. Allerdings gibt es im Bereich der Banken und Versicherungen ebenfalls enorm viele Arbeitsplätze, die stark gefährdet sind. Immer mehr Menschen kümmern sich online um ihre Angelegenheiten und brauchen keinen persönlichen Ansprechpartner mehr. Auch im Hintergrund werden viele Aufgaben von Computern erledigt. In diesen Branchen gilt es ebenfalls wachsam zu sein und die Entwicklungen im Auge behalten. Denn in Zukunft wird es selbstverständlich weiterhin Personal brauchen. Allerdings müssen die Mitarbeiter mit der Zeit gehen und dürfen sich vor Neuerungen nicht verschließen. Dazu gehört auch, nach Möglichkeit Weiterbildungsangebote anzunehmen und sich selbst zu entwickeln. Denn die Zeiten, in denen man eine Ausbildung absolviert und dann für viele Jahre oder Jahrzehnte im Ausbildungsbetrieb arbeitet, sind in den meisten Branchen schon vorüber.