Ratgeber

Die 3 schönsten Motorradrouten durch die Provence

Archivartikel

Die Provence ist beliebt bei Urlaubern, Radfahrern und auch Motorradfahrern. Die gewundenen Straßen inmitten der wunderschönen Landschaft lassen Biker-Herzen höherschlagen. Wenn dann noch der Lavendel blüht und in einem der zahlreichen malerischen Dörfer ein guter Café au Lait und ein Croissant serviert werden, ist der Traum von der Motorradtour durch den Süden perfekt. Sowohl im Landesinneren als auch an der Küste bietet die Region reizvolle Eindrücke.

Die Provence ist aber nicht nur deswegen bei den Freunden des Zweirads gefragt. Jedes Jahr führt wohl das bekannteste Sportevent Frankreichs durch diese Region - die Tour de France. Diese lockt stets Hunderte Menschen als Zuschauer an und wohl jeder hat sich schon mal gewünscht, die imposante Strecke selbst abzufahren. Das ist mit dem eigenen Motorrad natürlich deutlich entspannter und spaßiger, als auf einem Drahtesel selbst die Plateaus hoch und runter zu fahren. Wer sich generell aber auch für den Radsport, Sportwetten und Betano Sporwetten, das der Newcomer unter den Betting-Portalen ist, interessiert, wird wahrscheinlich schon einige der schönen Strecken durch Südfrankreich so oder so kennen. Die Auswahl an tollen Routen ist jedoch schier unendlich, weshalb ein Blick auf die drei schönsten Bikerrouten durch die Provence bei der Reiseplanung helfen kann.

1. Vaucluse und Luberon

Die Vaucluse-Hochebene und das Luberon-Gebirge zählen zu den schönsten Ecken der gesamten Provence. Malerische Dörfer, eine atemberaubende Naturlandschaft und immer wieder spektakuläre Blicke in die Berge prägen diese Route. Auf rund 90 Kilometern schlängeln sich die Straßen von Carpentras über Venasque bis zur Abbey de Sénanque, wo es zwischen Juni und August lila blühende Lavendelfelder zu bestaunen gibt.

Ein kleiner Abstecher zum Gordes, der bei Touristen besonders beliebt ist, gibt tolle Aussichten auf den Ort frei, der sich am Bergrücken nur so festzuklammern scheint. Weiter geht die Tour von dort über Oppède-le-Vieux bis nach Lourmarin. Dort lebte einst der Schriftsteller Albert Camus. Das kleine Dorf ist geprägt von Galerien und gemütlichen Cafés, die zur Einkehr einladen. Das Ende der Halbtagestour befindet sich in Cucuron, wo man den Abend rund um den Place de l’Etang am Rande des ehemaligen Feuerwehr-Löschteichs ausklingen lassen kann. Die beste Zeit, um diese Route zu fahren, ist im Frühjahr und im Herbst, wenn die Temperaturen angenehm sind und die Touristenmassen noch nicht die Straßen erobert haben. Juli und August sind zwar toll wegen der Lavendelblüte, allerdings kommen zu dieser Zeit auch die meisten Urlauber und verstopfen die Straßen zwischen den kleinen Örtchen. Die Freude am Motorradfahren kann in dieser Zeit daher eingeschränkt sein.

2. Vaucluse-Hochplateau

Die Tour durch das Vaucluse-Hochplateau ist nicht minder spektakulär als der Weg von der Vaucluse in das Luberon. Die gesamte Landschaft ist sehr ursprünglich und die Straßen sind ein Traum für Motorradfahrer. Im Allgemeinen herrscht dort wenig Verkehr und auf Grund der Straßengegebenheiten kommt während der Fahrt auch keine Langeweile auf. Denn zu Beginn verläuft der Weg flacher und wird dann immer hügeliger und kurviger. Ein Highlight ist der Mont Ventoux, der in der Mitte der Route liegt. Sie führt von Nyons in der Drôme vorbei an Vaison-la-Romaine und dann zum Mont Ventoux, dem zentralen Berg der Provence. Er ist bei Radfahrern beliebt und lässt auch Motorradfreunde nicht kalt. Spektakuläre Ausblicke und viele schöne Dörfchen befinden sich am Fuße des imposanten Berges. Die Route geht weiter über Sault und die Schlucht „Gorges de la Nesque“. Das Ende der Etappe befindet sich in Carpentras, von wo aus theoretisch die Tour bis nach Cucuron durch das Luberon angeschlossen werden könnte. Auch hier gilt, dass am wenigsten Verkehr außerhalb der Sommermonate Juli und August herrscht. Die Strecke lässt sich zwischen April und Juni sowie im September und Oktober am besten fahren. 120 Kilometer lang ist sie insgesamt und je nach Dauer der Zwischenstopps sowohl als Halbtagestour als auch als komplette Tagesetappe geeignet.

3. Vom Luberon bis an die Küste

Vom Luberon bis an die Küste geht es vorbei an der historischen Hauptstadt der Region, Aix-en-Provence. Die Stadt ist bekannt für ihre zahlreichen Brunnen, ihre pastellfarbenen Häuser und die Plätze und Boulevards, die von alten Platanen überspannt werden. Die Stadt war Wirkstätte des Malers Paul Cézanne und hat viele weitere französische Impressionisten inspiriert. Das Motorrad kann in Aix-en-Provence entweder nur für einen Nachmittag oder auch gleich für eine Übernachtung abgestellt werden. Schließlich gibt es in der Stadt viel zu sehen. Von dort geht die Reise weiter nach Étang de Berre, der Meeresbucht, die ein Salzwassermoor enthält. In der Ferne lässt sich dann schon das Meer erahnen, mit dem hübschen Martigues und den zahlreichen Stränden an der Küste. Die Stationen der Tour sind etwas rarer gesät, weshalb die Etappe von Aix-en-Provence bis nach Martigues in einem durchgefahren werden kann. Die rund 50 Kilometer sind in kurzer Zeit bewältigt und lassen genügend Zeit, um sowohl Aix am Mittag als auch Martigues am Abend zu erkunden.