Osterburken

Diskussionen um Außenfassade Feuerwehrgerätehaus erhält zwei zusätzliche Fahrzeughallen

Zehn stimmten dafür, sechs dagegen

Archivartikel

Osterburken.Das neue Feuerwehrgerätehaus sorgte am Montagabend im Gemeinderat Osterburken für Diskussionen. Bauamtsleiter Matthias Steinmacher stellte die Frage in dem Raum, ob die geplante Erweiterung um zwei Fahrzeughallen nicht direkt umgesetzt werden sollte. Dadurch verbessere sich im Innern des Gebäudes die Organisation und sämtliche Gebäudetechnik werde gleich miteingeplant. Es müsste auch keine zweite Baugrubensicherung hergestellt werden. Problematisch sei nur, dass die Organisation der Baustelle unter erschwerten Bedingungen über den Alarmhof erfolgen würde. Das bedeute Einschränkungen für die Firma und natürlich die Feuerwehr. Die Kosten belaufen sich auf circa 250 000 Euro. „Wenn wir die Erweiterung später bauen, wird es teurer“, so Steinmacher.

Im Zuge dessen galt es auch, über die Fassadengestaltung des Neubaus zu sprechen. Zur Auswahl stand unter anderem eine Außenbekleidung aus Lärchenholz. Andreas Heck mahnte an, dass man ein Gebäude baue, dass 50 oder 60 Jahren halten soll. „Wenn wir nach 30 Jahren die Fassade austauschen müssen, halte ich das für nicht sehr nachhaltig.“ Mehrere Gemeinderäte mahnten an, aufgrund der GTO-Entscheidung bereits jetzt darauf zu achten, in welchen Bereichen Einsparungsmöglichkeiten bestehen. Eine „Ausgabendisziplin“ forderte etwa Martin Brümmer. Bürgermeister Jürgen Galm regte an, die Entscheidung für die Fassade noch zu vertagen, doch es kam nicht dazu: Nach mehreren Diskussionen stimmten auf Antrag von Werner Geiger zehn Gemeinderäte für die Erweiterung um zwei Fahrzeughallen und die Bekleidung aus Lärchenholz, sechs stimmten dagegen. Die Fassade wird knapp 300 000 Euro kosten. ms