Osterburken

„Borkemer Herbst“ Traditionelles Fest litt unter schlechtem Wetter / Angebot durfte sich dennoch sehen lassen

Wärmende Getränke waren gefragt

Statt goldener Oktobersonne gab es beim traditionellen Familienfest dem „Borkemer Herbst“, am Erntedanksonntag nur Dauerregen.

Osterburken. Der Gewerbeverein hatte für den „Borkemer Herbst“ wieder ein attraktives und abwechslungsreiches Programm für die „ganze Familie“ vorbereitet. Daraus wurde aber wegen des miesen Wetters nur ein „Rumpfprogramm“, denn einige der angekündigten Aussteller waren gar nicht gekommen.

Fröhliche Stimmung trotz Regens

Der fröhlichen Stimmung auf dem Markt tat das Wetter aber keinen Abbruch. Zur Mittagszeit eröffnete der stellvertretende Bürgermeister Thomas Zemmel zusammen mit dem Vorsitzenden des Gewerbevereins, Gunter Hofmann, unter der musikalischen Begleitung der „Kessachtaler Musikanten“ den Herbstmarkt.

Zemmel übermittelte die Grüße von Bürgermeister Jürgen Galm, der bei der Partnergemeinde in Hondschoote zu Festlichkeiten weilte. Man solle sich, so Zemmel, auch bei diesem Regen die gute Laune nicht verderben lassen und trotzdem feiern.

Die Grüße des Gewerbevereins überbrachte Gunter Hofmann, der den Ausstellern, die trotz Regen dabei waren, für ihre Teilnahme dankte, da sie den Markt in diesem Jahr wieder bereicherten. Das Wetter könne man leider nicht ändern. Zudem freute er sich, dass unter der Benefiziarierbrücke der dritte Kruscht- und Krempelmarkt stattfand – wenn auch dem Wetter geschuldet mit wenig Resonanz. Hofmanns abschließender Dank galt der Stadt für die immer gewährte Unterstützung.

Anfangs war es nur stark bewölkt, dann zogen aber die ersten Regenschauer über Osterburken hinweg, die zum Nachmittag hin immer stärker wurden. So war es nicht verwunderlich, dass nur eine kleine Anzahl von Besuchern den Weg zum Herbstfest fand. Unter dem „Regenschirm“ gab es dann doch noch viel zu sehen.

Selbstvermarkter gut vertreten

Das Angebot an Aktionen und kulinarischen Genüssen war Tag groß. Am Weinstand konnte ein gutes Viertele Wein genossen werden. Verschiedene Selbstvermarkter waren mit ihren Ständen zum Herbstmarkt gekommen boten und ihre Produkte wie Honig oder Käse an. Der Obst - und Gartenbauverein servierte Schnäpse und Süßmost.

Das übrige Warenangebot war auf Holzartikel und Lederwaren begrenzt. Vor der Sparkasse waren große und kleine Kürbisse zu sehen, die natürlich auch zum Verkauf standen. Für Grillspezialitäten sorgte die Metzgerei Hofmann. Wärmenden Kaffee und schmackhaften Kuchen gab es auf dem Parkplatz vom Friseurgeschäft Beikirch.

Für eine gute Stimmung sorgten zur morgendlichen Eröffnung und über die Mittagszeit die „Kessachtaler Musikanten“. Das Duo „Weddes und Sylvie“ spielte vom Nachmittag bis in die Abendstunden im Pavillonzelt in der Friedrichstraße zur Unterhaltung auf. F