Osterburken

Seniorenkreis Osterburken Viele Teilnehmer erinnerten sich an den früheren Innenraum

Von der alten zur neuen Kirche

Osterburken.Dieter Linhart konnte zum monatlichen Seniorenkreistreffen interessierte Gäste begrüßen und gratulierte den vier Geburtstagskindern des Vormonats im Namen des Kreises.

Ein virtueller Kirchenspaziergang durch die Stadtkirche St. Kilian stand auf dem Programm. Dieter Linhart ging in einer Bilderpräsentation auch auf die alte, in den 60er Jahren abgerissene Stadtkirche ein und war überrascht, wie viele Anwesende sich noch an diese und besonders an deren Innenraum erinnerten. Nachdem die neue Kirche in den Jahren 1967 bis 1969 geplant wurde, wurde die 1845 eingeweihte alte Kirche abgerissen. Fachlich ausgedrückt sei sie, so die damaligen Planer „ein nüchterner Zweckbau in klassizistischer Mischform ohne religiösen Stil und Kunstgeschmack“ gewesen.

Einweihung 1974

Linhart ging auch auf die Zeit „zwischen den Kirchen“ ein. Viele konnten sich noch erinnern, dass die alte Baulandhalle eine lange Zeit, bis zur Einweihung der neuen Kirche 1974, auch ein Ort für die sonntäglichen Gottesdienste war. Von Anfang an war die neue Kirche manchem Besucher und Kirchgänger gewöhnungsbedürftig, denn, so in einem Kirchenführer zu lesen „Beton, Beton und immer wieder das graue Baumaterial“ prägte das Bauwerk. Aber mit Betreten des Innenraums fallen nicht nur die von der Außenseite schon auffälligen Skulpturen auf. Wie Linhart in seinem Schlusswort erklärte, sei mit den alten „Schmuckstücken“ eine wunderbare Verbindung von Alt zu Neu gelungen, wozu auch der stehengebliebene Turm der alten Kirche zu zählen sei. Eine lebhafte Diskussion schoss sich, nicht nur zu den Bildern, sondern auch zu allgemeinen aktuellen Glaubens- und Kirchenfragen an. Albert Ehrler bedankte sich zum Schluss im Namen der Seniorengemeinschaft beim Vortragenden Dieter Linhart.