Osterburken

Nachruf Gerhard Zizmann gestorben

Viele Jahre als Ortsvorsteher von Hemsbach gewirkt

Hemsbach.Gerhard Zizmann, Stabsfeldwebel und ehemaliger Ortsvorsteher von Hemsbach, starb am Samstag, 14. November, im Alter von 88 Jahren.

Der bekannte „Adler“-Wirt aus Hemsbach war von 1950 bis 1955 als Feuerwerkergehilfe beim Munitionsräumkommando des Regierungspräsidiums Karlsruhe (Kampfmittelbeseitigungsdienst) tätig. Als Anerkennung für diese gefährliche Arbeit wurde Gerhard Zizmann 1952 das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik verliehen. Auch die Ehrennadel in Silber des Gemeindetags wurde ihm zuteil.

Für die beispielhafte Erfüllung seiner Pflichten erhielt außerdem das Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold für seine 26-jährige Dienstzeit.

Im August 1959 heiratete der gebürtige Heidelberger die Hemsbacher „Adler“-Wirtin Anneliese Hörst und engagierte sich bald im Vereinsleben und in der Kommunalpolitik. So war er 24 Jahre lang Ortsvorsteher von Hemsbach. In seiner Amtszeit setzte er einige wichtige Projekte um, beispielsweise die Kanalisierung und Erneuerung der Wasserversorgung, den Ausbau der Ortsdurchfahrt und der K 3954, den Umbau der Milchsammelstelle in eine Wartehalle für die Schüler und der früheren Gemeinschaftsgefrieranlage für Zwecke der Feuerwehr. Auch die Renovierung des Rathauses oder die Einrichtung des Kindergartens fielen in seine Zeit. Zizmann stand auch zwei Perioden dem Personalrat der Stadtverwaltung Osterburken vor. „Gerhard Zizmann hat in Hemsbach seine Heimat gefunden und viel für den kleinsten Ortsteil Osterburkens erreicht“, würdigt Ortsvorsteher Christoph Groß.

Die Trauerfeier ist am Freitag, 20. November, um 14 Uhr im Krematorium Osterburken. Die Seebestattung folgt zu einem späteren Zeitpunkt.