Osterburken

Innenstadtoffensive Osterburken Umfrage startet Mitte September und wird von der imakomm Akademie GmbH durchgeführt

Römerstadt befragt den Einzelhandel

„Zur Stärkung unserer Innenstadt“ heißt die Umfrage, mit der die Stadt die Einzelhandelsbetriebe in Osterburken befragt.

Osterburken. Wie ist die Einzelhandelssituation in Osterburken zu bewerten? In welchen Angebotsbereichen bestehen heute noch Entwicklungs- und Ansiedlungspotenziale? Dies sind nur einige der Fragen, die mit der „Innenstadtoffensive Osterburken“ beantwortet werden sollen.

Im Rahmen des Projektes startet Mitte September 2019 die Bestandsaufnahme mit mündlichen sowie schriftlichen Befragungen aller Einzelhandelsbetriebe in der Stadt Osterburken. Durchgeführt wird das Projekt von der Stadtverwaltung gemeinsam mit der imakomm Akademie GmbH aus Aalen.

„Kein Gutachten, sondern ein belastbares Konzept mit konkreten Maßnahmen, wie wir die Rahmenbedingungen an unserem Einzelhandelsstandort zukunftsfähig machen können, das ist das Ziel“, erläutert Bürgermeister Jürgen Galm Sinn und Zweck der in Auftrag gegebenen „Innenstadtoffensive Osterburken“.

Neben der Berechnung von Entwicklungspotenzialen sollen auch Entwicklungsoptionen für bestimmte Standortlagen erarbeitet werden. Doch nicht überall macht Einzelhandel künftig Sinn. Daher soll ein so genanntes „funktionsräumliches Entwicklungskonzept“ auch Alternativen zu einer Einzelhandelsentwicklung – beispielsweise aus den Bereichen Gastronomie, Dienstleistungen undsoweiter – aufzeigen.

Eine wichtige Basis für das Konzept ist die Einbindung der bestehenden Einzelhandelsbetriebe im gesamten Stadtgebiet. Daher starten ab Mitte September mündliche Kurzbefragungen aller Händler in Osterburken.

Zentrale Inhalte der wenigen Fragen: Angaben zur Verkaufsfläche, zur Kundenherkunft, aber auch etwaige geplante Veränderungen am Standort. Die Kurzinterviews dauern maximal drei bis fünf Minuten. Mitarbeiter der imakomm Akademie suchen hierfür die Ladengeschäfte der Betriebe auf.

Weiterhin werden im Rahmen dieser Erhebung Fragebögen mit diesen Fragen an die Händler verteilt, soweit eine mündliche Befragung seitens der Händler zeitlich nicht möglich ist.

„Selbstverständlich behandeln wir die Angaben der einzelnen Betriebe absolut vertraulich. Die Angaben liegen dann auch nur der imakomm Akademie vor.

Im Konzept werden nur statistisch aggregierte Daten verwendet, außer der imakomm Akademie erhält niemand Einblick in Einzelangaben“, erläutert Projektleiter Matthias Prüller.

Elke Ander betreut Konzept

Erarbeitet wird das Konzept von der imakomm Akademie GmbH aus Aalen, die mittlerweile über 300 Kommunen vor allem im süddeutschen Raum gerade auch bei der Einzelhandelsentwicklung begleitet hat. Auf Seiten der Stadtverwaltung wird das Konzept betreut von Elke Ander.