Osterburken

In der Pfarrkirche „St. Kilian“ „The Glory Gospel Singers“ präsentierten mehr als 600 Besuchern Gospels und Spirituals

„Oh happy day“ durfte natürlich nicht fehlen

Archivartikel

Osterburken.Die sympathische und weltoffene New Yorker Gruppe „The Glory Gospel Singers“ präsentierte sich im Rahmen ihrer Tournee durch Europa auch in der katholischen Pfarrkirche „St. Kilian“ in Osterburken. Den mehr als 600 Besuchern bereitete sie mit Gospels und Spirituals einen unvergesslichen musikalischen Abend.

Im Namen des Gemeindeteams begrüßte Dr. Marie Catherine Brümmer die Gruppe, die seit 20 Jahren bei ihren Auftritten ihr Publikum begeister. Brümmers Dank galt auch den Ministranten, die in der Kirche die Bewirtung der Gäste übernommen hatten.

Mit großem Beifall wurden die Sänger unter der Leitung der charismatischen Phyliss McKoy-Joubert, die auch die Gruppe gründete, bei ihrem Einmarsch in die Kirche empfangen.

Funke sprang schnell über

Bereits beim ersten Lied – „Let’s shine“ – sprang der Funke auf die Konzertgäste über, die stehend kräftig in die Hände klatschten. Schon bei dem nächsten Lied „Kumbaja my Lord“, gesungen von Phyliss McKoy Joubert und Jeremaine Kee, wurde klar, dass diese beiden Akteure ihr gesangliches Handwerk verstehen und ihre Stimmen beherrschen, wie auch Down Tharrington mit seinem Soloauftritt „I will follow him“.

Im ersten Teil des Programmes ging es dann weiter mit „Coming for to Carry Me Home“ und „I feel the Spirit“, gesungen von Donald Tusner und McCoy-Joubert, ehe der Klassiker des Abends, „Hallelujah“, folgte. Hier gab es die ersten „Bravo“-Rufe. Frenetischer Beifall folgte. So viel Applaus, Tanzen und Singen der bestens aufgelegten Gospel-Singers aus den USA hatte die „St. Kilians“-Kirche sicher selten erlebt. Begeisternd war auch der Auftritt der gesamten Musikgruppe mit ihren Kindern. Da gab es stehende Ovationen des Publikums und erste Zugabe-Rufe.

Zwischen den Liedern immer wieder einen gesanglichen Leckerbissen von Pastorin Angela Willams aus South Carolina, welche die Gruppe begleitet. Mit dem Lied „Oh when the Saints“, gesungen von Donald Tusner, endete der erste Programmteil.

Nach einer kurzen Pause sangen dann die vier Kinder zweier Sänger das Lied „I believe“, wobei sich die Besucher erneut von ihren Plätzen erhoben. Ein ganz besonderes Highlight des Abends war „Silent night“, das Gänsehautfeeling in die noch weihnachtlich geschmückte Kirche brachte. Down Tharrington sang „Joyful Joy“. Dynamisch und mit voller Lebensfreunde und Energie folgte dann „Go down Moses“, gesungen von Ebany Queen.

„Amazing Grace“

Die Gründerin des Chores, Joubert, sang „Amazing Grace“, was ein Klangerlebnis erster Klasse wurde. Es ist wirklich erstaunlich, wie lange diese Sängerin diese Tonlage halten konnte. Das war Gesangkunst in besonderer Perfektion.

Immer wieder wurde das Publikum zum Mitmachen aufgefordert, wozu sich dieses auch begeistern ließ. Da gingen einzelne Sänger ins Publikum oder holten sich Gäste mit in den Altarraum, um gemeinsamen, mit den Sängern, die über das gesamte Konzert am Keyboard von Arwan Alston begleitet wurden, das wundervolle Abschlusslied „Oh happy day“ zu singen. Nach einer Zugabe gab es stehende Ovationen für die Musiker und frenetischen Beifall. Am Kirchenausgang verabschiedeten sie sich voller Freude von ihren begeisterten Besuchern und schüttelten noch manche Hände.