Osterburken

Gemeinderat Osterburken Glasfaserkabel werden von der BBV verlegt / Mindestquote von Vorverträgen muss geschlossen werden / Stadt unterstützt bei der Akquise

Leerrohre bilden gute Ausgangssituation in Osterburken

Archivartikel

Osterburken.Wie bereits in der letzten Gemeinderatssitzung ausführlich besprochen wurde, plant die Breitbandversorgung Deutschland (BBV) den flächendeckenden Ausbau mit Glasfaser im gesamten Neckar-Odenwald-Kreis. Der Ausbau soll durch die Tochtergesellschaft BBV Neckar-Odenwald bis 2024 auf eigenwirtschaftlicher Basis erfolgen. Dies bedeutet, dass die Glasfaserkabel zu allen Gebäuden geführt werden. In Osterburken finde man dafür eine gute Ausgangssituation vor, so Bürgermeister Jürgen Galm, da bereits einige Leerrohre im Boden verlegt seien und so nicht überall aufgegraben werden müsse.

Das wirtschaftliche Risiko des auf 110 Millionen Euro veranschlagten Projekts kann die BBV jedoch nur dann eingehen, wenn in einer Vorvermarktungsphase auch eine Mindestquote von Vorverträgen geschlossen wird. Dafür ist die BBV auf eine kooperative Unterstützung durch die einzelnen Gemeinden angewiesen. Nachdem Marcus Böker von der BBV das Projekt in der letzten Sitzung bereits vorgestellt hatte, traf der Gemeinderat nun einstimmig die Entscheidung die Stadtverwaltung zu ermächtigen, das Unternehmen bei der Durchführung der erforderlichen Akquisemaßnahmen im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu unterstützen.

Außerdem stellt die Stadt Osterburken der BBV alle Informationen über geeignete kommunale Infrastrukturen wie Leerrohre und Glasfasern zur Verfügung. nb