Osterburken

AZO-Azubiprojekt Studenten und Auszubildende stellten sich den veränderten Rahmenbedingungen

Herausforderung wurden gemeistert

Archivartikel

Osterburken.Bereits mehrere erfolgreiche Projekte haben die Auszubildenden und Studenten der Firma AZO zu verzeichnen. So war auch für dieses Jahr wieder ein Projekt geplant, bei dem die „AZO Students“ des zweiten Lehrjahres ihr Können unter Beweis stellen sollten.

Persönliches Kennenlernen

Wie auch schon in den vergangenen Jahren plante der Ausbilderkreis dafür eine Kick-off Veranstaltung, bei der die Teilnehmer die konkrete Aufgabenstellung des diesjährigen Projekts erfahren sollten. Auch ein Teamevent zum persönlichen Kennenlernen unter den Auszubildenden und Studenten sollte Mitte April stattfinden.

Jedoch machte das Coronavirus diesen Planungen einen Strich durch die Rechnung und das Projekt startete anders als gewohnt. Statt der geplanten Veranstaltungen, begann das Projekt mit einer Videobotschaft von Geschäftsführer Rainer Zimmermann, mit der er sich an die Auszubildenden und Studenten des Jahrgangs 2018 wandte. „Abstand halten – auch der Grund für meine Videobotschaft heute an euch“, erklärte er in seiner Ansprache. Auch das Thema „Erstellung eines Projektvideos zur Follower-Flut“ wurde den diesjährigen Teilnehmern digital mitgeteilt. Diese standen also vor ganz neuen Herausforderungen.

Nicht nur durch die äußeren Umstände, sondern auch, weil die Bearbeitungszeit des Projekts von einem Jahr auf vier Monate gekürzt wurde. Außerdem gab es eine neuartige Aufgabenstellung, hinter der sich gleich mehrere Ziele versteckten: Zum einen sollte eine leichte, mobile sowie wartungsarme Foto- und Videobox gebaut werden, die beispielsweise für Aufnahmen auf Messen oder im hausinternen Versuchslabor genutzt werden kann.

Zum anderen sollte es ein interessantes Werbevideo geben, das den gesamten Verlauf des Azubiprojektes begleitet, um den Auftritt in sozialen Netzwerken zu stärken und potenzielle Bewerber aufmerksam zu machen.

Veröffentlicht wurde das fertige Video bereits auf diversen Kanälen wie YouTube, Instagram oder Facebook. In Kooperation mit dem VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagebau), wird es auch auf dem YouTube-Kanal „Talentmaschine“ hochgeladen.

In die Rollen der „Kunden“ schlüpften dieses Jahr Geschäftsführer Rainer Zimmermann und Jennifer Kilian aus der Marketingabteilung. Nach dem Projektstart Ende April mussten alle Arbeitsschritte gut organisiert werden, denn die Zeit war knapp. Dazu teilten sich die 13 Auszubildenden und Studenten in zwei Teams auf. Die Gruppe „Fotobox“ konnte sich so auf die Konstruktion und den Bau der Box konzentrieren, wohingegen die Gruppe „Video und Dokumentation“ das Werbevideo und die dazugehörige Dokumentation erstellte. Um den Zeitplan nicht aus den Augen zu verlieren, interne Besprechungen zu organisieren und Meetings mit den Kunden abzuhalten, hatte jedes Team einen „Kümmerer“.

Mithilfe regelmäßiger Videokonferenzen informierten sich die Gruppen gegenseitig über den aktuellen Projektstand und konnten dadurch, trotz der Aufteilung, beidseitig kreative Ideen einbringen. Jeder Auszubildende und Student übernahm die Tätigkeiten seines späteren Berufsfeldes und gewann ebenso einen Überblick über die Zusammenhänge der einzelnen Bereiche und Abläufe des Unternehmens. Ende Juli stellten die Auszubildenden und Studenten dann ihre Foto- und Videobox „picAZO“ sowie das Werbevideo vor.

Obwohl es ihnen die äußeren Umstände und der enge Zeitplan nicht leicht machten, gab es am Ende viel Lob von den Kunden und Ausbildern. Bei der Projektdurchführung sammelten die Jugendlichen wertvolle Erfahrungen durch das praktische Lösen von auftretenden Problemen und der einen oder anderen Planabweichung.