Osterburken

Ortschaftsrat Bofsheim tagte Zustimmung zur Planung für Urnengräber-Anlage / Ortsvorsteher informierte über Sanierung der Astrid-Lindgren-Schule

Handlungsbedarf vor allem bei Türen

Archivartikel

Beratungen über das geplante neue Urnen-Gräberfeld und ein Sachstandsbericht zur Astrid-Lindgren-Schule standen im Mittelpunkt der jüngsten Bofsheimer Ortschaftsratssitzung.

Bofsheim. Die gut besuchte Ortschaftsratssitzung fand Corona-bedingt wieder in der Halle der Astrid-Lindgren-Schule statt.

Für den Haushaltsplan 2020 hatte der Ortschaftsrat die Anlegung dringend benötigter weiterer Urnengräber beantragt. Nachdem vom Gemeinderat im Haushaltsplan ein entsprechender Betrag vorgesehen wurde, hat das Bauamt in Abstimmung mit der Ortschaftsverwaltung einen Planentwurf erstellt.

Grünfläche wird genutzt

In einer vorausgegangenen Vorortbesichtigung des Ortschaftsrates wurde dieser Vorschlag besprochen und vom Ortschaftsrat befürwortet. In der Sitzung wurde dieser Entwurf von Ortsvorsteher Geiger nochmals vorgestellt und erläutert. Diese Planung sieht ein Urnengrabsystem auf einer bereits vorhandenen Grünfläche unter Einbeziehung von zwei vorhandenen Bäumen vor. Die Anordnung der Grabhülsen würde parallel zu einem noch zu bauenden, einen Meter breiten, leicht geschwungenen Weg erfolgen.

Seitlich davon sind bepflanzbare Urnengräber sowie ein ebenfalls noch zu bauender, kurzer Erschließungsweg vorgesehen. Die gesamte Maßnahme ist dabei unter Berücksichtigung von drei noch vorhandenen Gräbern durchzuführen.

Nach einer Aussprache, bei der auch die Besucher der Sitzung die Gelegenheit zu einer Äußerung erhielten, stimmte der Ortschaftsrat der vorgestellten Planung einstimmig zu. Auf Nachfrage teilte der Ortsvorsteher mit, dass er sich für eine schnellstmögliche Umsetzung der Maßnahme einsetzen werde.

Bei den Bekanntgaben informierte Werner Geiger über den Stand der laufenden Sanierungsmaßnahmen in der Astrid-Lindgren-Schule. Nach der Erneuerung des Fußbodens in den Werkräumen steht derzeit die teilweise Erneuerung der Fenster sowie der Einbau eines Blockheizkraftwerks an. Man hoffe, dass zumindest diese Arbeiten noch in den Sommerferien abgeschlossen werden können.

Darüber hinaus sind unter anderem diverse Innenraumarbeiten an Wänden, Türen und Bodenbelägen vorgesehen. Handlungsbedarf bestehe vor allem bei den über 50 Jahre alten Türen insbesondere in Bezug auf den Schallschutz, einem wichtigen Anliegen der Schulleitung, wie der Ortsvorsteher ausführte.

Kosten von 329 000 Euro

Die gesamte Maßnahme beläuft sich auf 329 000 Euro und wird vor allem auch wegen der überörtlichen Bedeutung der Schule mit einem Betrag in Höhe von 230 000 Euro aus dem Kommunalen Sanierungsfonds gefördert.

Abschließend teilte Ortsvorsteher Geiger mit, dass die Ersatzbeschaffung von zwei Spielgeräten beim Kinderspielplatz zwischenzeitlich von der Stadt in Auftrag gegeben wurde.

Ein weiteres Thema der Sitzung war die geforderte Geschwindigkeitsbegrenzung im Bereich der Ortsdurchfahrt Bofsheim (siehe weiteren Bericht auf dieser Seite).