Osterburken

„Am Bofsheimer Weg II“ Osterburken Arbeiten für den dritten Bauabschnitt kommen gut voran / Komplettes Wohngebiet soll bis September 2020 erschlossen sein

Für Bauplätze mit schwerem Gerät im Einsatz

Archivartikel

Osterburken.Anfang Juli erfolgte der Spatenstich für die beiden Erschließungsabschnitte 3 und 4 im neuen Baugebiet „Am Bofsheimer Weg II“, nachdem die große Nachfrage an Bauplätzen in der Römerstadt anhält.

Der erste Bauabschnitt in der Brahmstraße erfolgte im September 2014, wobei 25 Bauplätze erschlossen wurden, der zweite in der Johann-Strauß-Straße folgte im November 2017. Angesichts der weiter hohen Nachfrage nach Bauplätzen in Osterburken beschloss der Gemeinderat im Mai vergangenen Jahres, die beiden letzten Abschnitte drei und vier in der Carl-Orff-Straße mit insgesamt 57 Bauplätzen zusammen zu erschließen.

Das notwendige Umlegungsverfahren wurde am 9. Mai beendet. Der Erschließungsauftrag wurde Mitte April an die Baufirma Boller aus Distelhausen mit einer Auftragssumme von rund 2 284 800 Euro vergeben, die bereits auch den zweiten Bauabschnitt realisierte.

Mit den Bauarbeiten zur Erschließung des dritten Abschnittes mit 27 Bauplätzen wurde bereits Anfang Juli begonnen. Der Baufortschritt ist zwischenzeitlich deutlich sichtbar. Vor wenigen Tagen wurden die teils erschwerten Arbeiten nach der erfolgten Sommerpause der Baufirma fortgesetzt. Der Untergrund des zu erschließenden Baugebiets bezeichnete Polier Norbert Fischer als sehr „steinreich“, sodass schweres Gerät eingesetzt werden muss. Der Steinaushub wird vor Ort gebrochen und später wieder eingebaut.

Das jetzt neu erschlossene Geländes ist 4,23 Hektar groß. Die reine Bauplatzfläche beträgt rund 3,5 Hektar. Die 57 neuen Bauplätze sind zwischen 460 und 956 Quadratmeter groß. Nach dem Bebauungsplan sind im zukünftigen Wohngebiet Einzel- und Doppelhäuser vorgesehen. Mit der Gesamtfertigstellung wird bis September 2020 gerechnet. In diesem Jahr soll aber der jetzt begonnene Abschnitt abgeschlossen werden. Die Gesamtkosten einschließlich Baunebenkosten sowie Kosten und Grünflächen mit Spielplatz, die aber erst nach dem erfolgten Tief- und Straßenbau hergestellt werden, liegen bei rund 3,3 Millionen Euro, wobei sich die reinen Tief - und Straßenbaukosten auf rund 2,3 Millionen Euro belaufen werden. F