Osterburken

Ganztagsgymnasium Osterburken Starke Präsenz von innovativem, begleitendem Lernen ausgezeichnet

Freude über den Erhalt des Mint-Gütesiegels war groß

Osterburken.Mint – hinter diesen vier Buchstaben für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik verbirgt sich nichts weniger als die Zukunft des Landes. Am Ganztagsgymnasium Osterburken (GTO) werden die Schüler für diese Zukunft stark gemacht.

Seit Freitag, hat die Schule dies auf eine ganz besondere Weise auch amtlich. Die offizielle Ernennung zur MINT-freundlichen Schule im Rahmen einer rund zweistündigen Feierstunde honoriert das jahrelange Wirken vieler engagierter Kollegen. Das deutschlandweit anerkannte MINT-Gütesiegel bescheinigt die starke Präsenz von innovativem, begleitendem Lernen in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik am GTO.

Außerdem macht es den Bildungspartnern des GTO, aber auch den zahlreichen Partnern aus dem ganzen Land und vor allem den Eltern und Schülern die hohe Qualität der schulischen Arbeit deutlich.

Dank ausgesprochen

Schulleiterin Regina Krudewig-Bartel und ihr Stellvertreter Uwe Rossa zeigten sich über die Auszeichnung hoch erfreut. Ihr Dank galt neben den Kollegen der beteiligten Fachschaften vor allem dem aktuellen Abteilungsleiter der Mint-Fächer, Studiendirektor Joachim Fischer, der die Bewerbung koordiniert hat.

Auch dem Studiendirektor a.D. Herbert Flindt, ein ehemaligen Lehrer des GTO, der durch seine jahrelange Arbeit diesen Tag mit möglich gemacht hatte, sprach sie ihren Dank aus. Flindt war Ehrengast der Schulleitung bei der virtuellen Entgegennahme der Ehrung. Das Siegel „Mint-freundliche-Schule“ stärke das GTO im Wettbewerb mit anderen Schulen entscheidend, so Krudewig-Bartel an Fischer und die anderen anwesenden Lehrkräfte.

Zahlreiche Partner und Unterstützer der Initiative „Mit Mint Zukunft schaffen“ hoben in ihren Impulsvorträgen und Grußworten die Bedeutung der digitalen Bildung für die Schulen, die Universitäten, die Unternehmen und die Gesellschaft hervor. Zugleich bekundeten sie ihre Unterstützung für die Initiative und der nun ausgezeichneten Schulen.

In Krisenzeiten deutlich robuster

Mint-freundliche Schulen erweisen sich in Krisenzeiten als deutlich robuster. Als Teil der beruflichen und schulischen Bildung sind die Fächer unabdingbar für die Berufsorientierung.

Sie sind essenziell für eine fundierte ökonomische Bildung, die Anbahnung unternehmerischen Handelns und für das Gelingen gesellschaftlicher Weiterentwicklung. Bereits an der Schule lernen junge Menschen an Programmen, die von Unternehmen genutzt werden.

Schulen als Speerspitze

Durch den demografischen Wandel und die digitale Transformation sind die Wirtschaft und die Gesellschaft besonders herausgefordert in der Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft. Die Schulen sind somit die Speerspitze und Grundlage der mint- und digitalen Bildung, der Humus der digitalen Wirtschaft. Einen kleinen Vorgeschmack hatte man durch die Zeit des Homeschoolings erlebt.

In diesem Jahr haben sich neben dem GTO 126 Schulen als mint-freundliche und beziehungsweise oder digitale Schule erfolgreich beworben. Das GTO wird sich auf diesem Erfolg nicht ausruhen. Zumal die Auszeichnung alle drei Jahre neu errungen werden muss.