Osterburken

Feier unter freiem Himmel Thomas Schnücker mit Festgottesdienst begrüßt

„Ein Pfarrer mit Leib und Seele“

Osterburken.Mit einem Festgottesdienst vor der Baulandhalle feierten die evangelischen Kirchengemeinden Osterburken und Bofsheim die Einführung von Pfarrer Thomas Schnücker in sein Amt.

Die Ernennungsurkunde des Landesbischofs Jochen Cornelius-Bundschuh hatte Dekan Rüdiger Krauth bereits im Juli im Rahmen einer kleinen Andacht im evangelischen Gemeindehaus in Osterburken überreicht. Damals war allerdings die Öffentlichkeit aufgrund der Corona-Beschränkungen nicht beteiligt. Der jetzt unter freiem Himmel durchgeführte Gottesdienst gab allen Gemeindemitgliedern die Gelegenheit zur Teilnahme und zur persönlichen Begrüßung ihres neuen Pfarrers. Rund 150 Interessierte, darunter auch Bürgermeister Jürgen Galm, Ortsvorsteher Werner Geiger und Pfarrerin Angelika Bless, nahmen diese Gelegenheit unter Einhaltung der gebotenen Abstandsregeln wahr.

Der Posaunenchor Rosenberg und der evangelische Kirchenchor Osterburken umrahmten die Veranstaltung bei strahlendem Sonnenschein. In seinen einführenden Worten erklärte Dekan Rüdiger Krauth, dass die Gemeinde in den vergangenen zwei Jahren, die Thomas Schnücker bereits als rühriger Pfarrer auf Probe im Einsatz war, viele Gelegenheiten gehabt habe, ihn kennenzulernen. Dabei habe man feststellen können, dass Thomas Schnücker ein „Pfarrer mit Leib und Seele“ sei.

Segnung

Die Segnung nahm Dekan Krauth gemeinsam mit Pfarrer Dr. Markus Roser und den Kirchengemeinderäten vor. Beide Seelsorger wünschten Schnücker Kraft und Mut für sein Amt. Danach bezeugte Thomas Schnücker mit einem klaren „Ja“, dass er bereit sei, den Dienst in den Kirchengemeinden Osterburken und Bofsheim zu übernehmen und mit den Kirchengemeinderäten sowie allen, die in der Gemeinde Dienst tun, konstruktiv zusammenzuarbeiten.

Thomas Schnücker wandte sich danach noch an die Zuhörer und erklärte, er habe in den vergangenen zwei Jahren fast alles gemacht, was ein „richtiger“ Pfarrer auch mache, aber eben nur fast. Schließlich sei es nur ein Dienst auf Probe gewesen.

Er habe sich aber mit seiner Familie schnell eingelebt und habe das Gefühl, dass auch die Gemeinden ihn schnell und gern aufgenommen und ins Herz geschlossen hätten. Auch mit Blick auf den Kirchengemeinderat erklärte Schnücker: „Wir können gut miteinander.“ sab