Osterburken

Begegnungsstätte von Menschen mit und ohne Behinderungen Osterburken Zweiwöchige Freizeit führte nach Cuxhaven

Dünen an der Nordsee unsicher gemacht

Archivartikel

Begegnungen von Menschen mit und ohne Behinderung, gemeinsame Erlebnisse, viele neue Erfahrungen und gute Stimmung herrschte bei der Behindertenfreizeit der BBO an der Nordsee.

Osterburken. Ab Anfang August waren neun Menschen mit Behinderungen zusammen mit einem dreizehnköpfigen Betreuerteam und drei Kleinkindern zwei Wochen zu Gast im Hotel Dünenhof in Cuxhaven, das für Menschen mit Behinderungen sehr gut geeignet ist.

Vielfältiges Programm

Dort erwartete sie ein vielfältiges Programm, das vom Leitungsteam der Freizeit, Holger Rüttenauer (Karlsruhe), Svenja Schmitt (Großeicholzheim) und Robert Wiegand (Schefflenz) im Vorfeld der Freizeit zusammengestellt wurde. Finanzieller Träger der Freizeit war der Förderverein BBO. Weitere finanzielle Unterstützungen kamen von der „Aktion Mensch“ und den Pflegekassen.

Als beliebtestes Ziel der Freizeit erwies sich die Fahrt mit drei Pferdewagen durch das Watt von Cuxhaven, bei der die Teilnehmer die tolle Landschaft und die Auswirkungen von Ebbe und Flut bestaunten. Dank einer Auffahrrampe mit Seilzug konnten auch die Rollstuhlfahrer an dieser Wattwagenfahrt teilnehmen. Auch die Fahrten nach Bremerhaven mit dem Besuch des Klimahauses, des Zoos am Meer, der Innenstadt und den „Havenwelten“ wurden von allen positiv aufgenommen. Weitere Ziele der Freizeit waren eine Schifffahrt ab Cuxhaven zu den Seehundbänken sowie durch die Hafengegend und das Flugzeugmuseum „Aeronauticum“ in Nordholz.

Daneben haben die BBO’ler die Innenstadt von Cuxhaven, das dortige Hafenfest sowie das Schiffsmuseum „Windstärke 10“ besucht. Eine Gelegenheit zum günstigen Kauf von Süßigkeiten ergab sich im dortigen Bahlsen-Outlet, was von den Teilnehmern auch ausgiebig genutzt wurde.

Spaziergänge am Strand

Das Programm rundeten Fahrten an die verschiedenen und schön gelegenen Strandabschnitte von Cuxhaven ab, wo die Teilnehmer auf und neben dem Deich die Nordsee bewundern und Wattspaziergänge unternehmen konnten.

Die freie Zeit im Hotel wurde für gemeinsame Bastelrunden, Spaziergänge, Spiele- und Filmabende sowie zum geselligen Beisammensein genutzt.

Erstmals eine Flugreise

Auch das Ergebnis der Fragebogenaktion am Ende der Freizeit zeigte wieder deutlich, wie gut die Freizeit sowohl bei den Menschen mit Behinderung als auch bei den Betreuern ankommt. Zwei Drittel der Teilnehmer beurteilte die Freizeit als sehr gut. Das Hotel Dünenhof bekam bei der Beurteilung des Essens und des Personals Bestnoten. „Wir können auf eine erfolgreiche Freizeit zurückblicken, deren Programm auch in diesem Jahr sehr vielfältig war“, resümierte Holger Rüttenauer in der Abschlussbesprechung der Freizeit. Der Leiter der Freizeit hob insbesondere das gute und gesellige Miteinander unter den Teilnehmern hervor und bedankte sich bei allen Betreuern und Teilnehmern für das Gelingen der Freizeit. Die Freizeit im nächsten Jahr wird eine besondere sein, da erstmals eine Flugreise unternommen wird. Diese führt dann in das Ferienhotel Mar y Sol in Los Cristianos auf Teneriffa.