Osterburken

Skulpturenradweg Zahlreiche Ehrengäste waren bei der Vernissage und Eröffnungsfeier „18 plus 7“ mit von der Partie / Grußworte

„Die Neugierde der Besucher auf die neuen Kunstwerke wird wachsen“

Archivartikel

Osterburken.MdB Alois Gerig beglückwünschte die RIO-Gemeinden zur Erweiterung des ihnen zwischenzeitlich lieb gewonnenen Skulpturenradweges.

„Die Neugierde der Besucher auf die sieben neuen Kunstwerke wird wachsen“, war sich Gerig sicher. Kunst gebe es zwar überall, aber die Kunst in Verbindung mit Sport und Natur bekomme man nur auf dem Land.

Gerig glaubt fest daran, dass man auch eine große Zukunft im Bereich des Tourismus und Naherholung haben werde. Er wünschte sich, dass viele Wanderer und Sportler diesen Radweg in Zukunft benutzen. Ein besonderes Kompliment sprach er den jungen Künstlern für die geschaffenen Kunstwerke aus.

„Erfolg für die Region“

Landrat Dr. Achim Brötel bezeichnete den Skulpturenradweg, der vor 13 Jahren in Adelsheim offiziell eröffnet wurde, zweifellos als Erfolg für die Region, wo moderne Kunst an Orten steht, wo man sie zunächst einmal ganz sicher nicht vermuten würde – mitten in Gottes freier Natur. Auf den ersten Blick, so der Landrat, sei das vielleicht irritierend, aber gerade deshalb eben auch eine ganz besonders ansprechende Einladung zur Reflexion.

Es sei ja gerade dieser überraschende Moment, welcher sogar die inhaltliche Auseinandersetzung mit der Kunst regelrecht fordere und fördere. „Unvermittelt, aber nicht ohne Hintergedanken, denn sämtliche Kunstwerke haben auch eine Botschaft, die alle betrifft.“

Natürlich verfolge man mit dem Radweg auch touristische Ziele wie das gastronomische Angebot. „Das ist ein Sorgenkind, und dies gilt es zu verbessern.“ Er sei begeistert von der unglaublichen Kreativität der jungen Künstler, die den Skulpturenradweg mit ihren unterschiedlichsten Werken bereichert haben. Buchens Beigeordneter Benjamin Laber betonte, dass die Stadt Buchen bei dieser Erweiterung neu im Boot sei. Zwei Kunstwerke stehen bei Bödigheim und Eberstadt: „Man kann zu diesem Skulpturenradweg und den einzelnen Kunstwerken stehen wie man will, moderne durchaus provokante Kunst in der freien Natur, entlang eines Radweges ist definitiv ein Alleinstellungsmerkmal. Dies erwartet in unserem ländlichen Raum eigentlich niemand. Beim einen stößt dies auf totale Ablehnung, beim anderen auf totale Begeisterung.“ Fest stehe: „Es lässt niemanden kalt und sorgt für Emotionen. Und das ist nicht nur das Einmalige und Besondere an diesem Radweg, sondern auch ein wesentlicher Grund dafür, dass sich die Stadt Buchen als Projektpartner gerne daran beteiligte. F