Osterburken

Kirchengemeinde Adelsheim-Osterburken-Seckach Klausurtagung zu anstehenden Veränderungen

Antworten auf Vorschläge des Ordinariats diskutiert

Osterburken.Dass die katholische Kirche und damit auch die katholischen Kirchengemeinden der Erzdiözese Freiburg vor großen Veränderungen stehen, ist überall offensichtlich geworden. Mit dem „Projekt 2030“ unternahm nun die Erzdiözese Freiburg den Versuch, dieser Herausforderung konstruktiv zu begegnen.

Nun fanden sich die hauptamtlichen Mitarbeiter der römisch-katholischen Kirchengemeinde Adelsheim-Osterburken-Seckach, zusammen mit den Mitgliedern des Pfarrgemeinderates und der Gemeindeteams, im Kloster Himmelspforten in Würzburg ein, um ihre dortige Klausurtagung zu halten. Gemeinsam mit Günter Stauß, dem Leiter der Diözesanstelle Odenwald Tauber und Dr. Almut Rumstadt, der Leiterin des Bildungszentrums von Heidelberg, wurde das Thema „Projekt 2030“ grundlegend beleuchtet und diskutiert.

Ziel war nicht eine fertige Lösung für die anstehenden Neuordnungen zu finden, sondern sich mit der gesamten Sachlage grundlegend auseinanderzusetzen, um eine sinnvolle Antwort auf die Vorschläge des erzbischöflichen Ordinariates Freiburg zu finden.

Dass es sich hierbei nicht nur um eine rein strukturelle Fragestellung handelt, wurde am Programm der Tagung deutlich.

Wie schon bei den vorangegangenen Klausurtagen wurden zwei große spirituelle Schwerpunkte am Anfang und am Ende der Tagung gesetzt.

Ehrenamtliche wertschätzen

Angesichts der anstehenden Wahl der Pfarrgemeinderäte im Jahr 2020 wurde ebenso beraten, wie die immer wichtiger werdende ehrenamtliche Tätigkeit und damit auch die dahinter stehenden Personen eine wertschätzende Würdigung erhalten können. Und dies nicht nur im Blick auf jene, welche sich bereit erklären, ein solches Amt neu zu beginnen oder weiterzuführen, sondern gerade auch im Blick auf jene, welche oft nach jahrelangem Engagement ein solches Ehrenamt verlassen werden.

Am Ende dieser zweitägigen Tagung zeigte die abschließende Reflexionsstunde, dass alle Teilnehmer nicht nur sehr zufrieden mit dem erarbeiteten Ergebnissen und den beiden Referenten waren, sondern auch spirituell gestärkt die weiteren Entscheidungen treffen werden.

Ein abschließender Dank galt auch den hauptamtlichen Mitarbeitern, welche den Klausurtag geplant und durchgeführt haben. F. Eller, für die wertvollen Impulse der Tage, F. Hodel für die Gestaltung des Gottesdienstes, sowie den Pfarrern Martin Drathschmidt und Andreas Schneider für die Strukturierung und Leitung der Tagung.