Niederstetten

Evangelische Kirchengemeinde Adolzhausen Else Vogt nach 30 Jahren im verantwortungsvollen Dienst verabschiedet

Viel mehr als nur eine weitsichtige „Finanzministerin“

Adolzhausen.Am liebsten ohne große Verabschiedung gehen – das hatte sich Else Vogt so gedacht und von Pfarrerin Ina Makowe gewünscht. Nach 30 Jahren Kirchenpflege mit Herz und Seele ist das natürlich ein Ding der Unmöglichkeit. Und so gab es unlängst in Adolzhausen einen besonderen Gottesdienst mit Verabschiedung von Else Vogt, die tadellos mit viel Herzblut und Kompetenz nicht nur die Finanzen der Kirchengemeinde Adolzhausen regelte und stets mit Weitsicht vorausdachte: Sie achtete immer darauf, dass sämtliche Formalitäten und Anträge gewissenhaft und pünktlich erledigt waren.

Darüber hinaus war sie aber viel mehr als die „Finanzministerin“: Man kann sie als Herz und Seele des Kirchengemeinderates bezeichnen, die äußerst verlässlich bei jeglichen Veranstaltungen alles von den Tischdecken bis hin zum Imbiss organisierte.

Nun dachte Else Vogt auch bei ihrem Abschied nicht nur an ihre neue Freiheit von dieser verantwortungsvollen Aufgabe, sondern wiederum daran, wie es weitergehen sollte mit der Kirchenpflege. Christian Claß wurde von ihr vorgeschlagen, letztendlich auch persönlich angesprochen und nach seiner Zusage auch eingearbeitet.

Für die Gemeinde ist es nun eine große Freude, dass es nahtlos weitergeht und Christian Claß die finanziellen Geschicke weiterlenkt.

Der würdige Gottesdienst wurde von vielen Menschen aus den anderen, mit Adolzhausen verbundenen Kirchengemeinden besucht, was auch zeigt, dass den Gemeindegliedern etwas aneinander liegt und sie das Zusammenwachsen aktiv mitgestalten wollen. kg