Niederstetten

Agritechnica MdB Gerig besuchte Aussteller aus Ravenstein und Niederstetten

Technik steigert Umweltverträglichkeit

Archivartikel

Hannover.Digitalisierung und künstliche Intelligenz in der Landwirtschaft – darum dreht sich die Landtechnikmesse Agritechnica in Hannover. Alois Gerig, CDU-Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Odenwald-Tauber, informierte sich auf einem Messerundgang über Innovationen und wie sie in die Praxis umgesetzt werden.

„Neuste Technik ermöglicht es der Landwirtschaft, noch naturverträglicher zu wirtschaften und dabei gute Erträge zu erzielen“, so der Vorsitzende des Agrarausschusses des Bundestages.

Beispiele dafür lernte Alois Gerig am Messestand des Landmaschinenherstellers Zürn kennen, der auch in Ravenstein-Merchingen produziert. Auf Interesse stießen Spritzgeräte, die dank feiner Sensoren Pflanzenschutzmittel direkt an die Unkräuter sprühen - und nicht auf dem gesamten Feld verteilen. Im Gespräch stellten Geschäftsführer Rolf Zürn und Mitarbeiter Simon Pinter zudem auch neue Maschinen für die mechanische Unkrautbeseitigung vor.

„Innovationen ermöglichen es, weniger chemische Pflanzenschutzmittel anzuwenden. Wir brauchen also nicht mehr Verbote, sondern intelligente Lösungen“, folgert Alois Gerig. Damit die Digitalisierung der Landwirtschaft gelingt und zu einer ressourcenschonenden Landbewirtschaftung beitragen kann, sei aber auch die Politik gefordert: „Wir brauchen endlich eine leistungsfähige Mobilfunkversorgung im ländlichen Raum – und zwar an jeder Milchkanne und an jeder Ackerfurche.“

Ebenfalls interessant war ein Besuch am Messestand von Mix-Fördertechnik. Das Unternehmen aus Niederstetten präsentierte auf der Agritechnica Sortiertechnik für auf Kartoffeln, Zwiebeln und Gemüse. Nach einem langen Messetag mit vielen Gesprächen zog Alois Gerig ein positives Resümee.