Niederstetten

Schießen Bezirkspokal SB Hohenlohe in der Kategorie Luftgewehr / SV Edelfingen mit 1915 Ringen klarer Sieger / Vierer-Finale in Niederstetten

Starke Gegner einfach so „aus dem Weg geräumt“

Archivartikel

Niederstetten.Aus dem Vierer-Finale des Luftgewehr-Bezirkspokals Hohenlohe 2019, das auf den Schießbahnen des Pokalleiters Oliver Augst in Nieder-stetten stattfand, ging die Mannschaft des SV Edelfingen mit 1915 Ringen als klarer Sieger hervor.

Nimmt man die Ergebnisse der Finalteilnehmer aus den Vorrunden zu Hilfe, war eigentlich kein potenzieller Favorit zu erkennen, auch wenn die Einzelschützen des späteren Siegers schon des Öfteren bewiesen haben, in außergewöhnlichen Situationen Top-Leistungen bringen zu können.

Dieses Finale war eine außergewöhnliche sportliche Situation. Für den neuen LG-Pokalgewinner kamen Kathrin Ulshöfer (389), Sina Spitznagel (386), Mareike Freund (383), Jana Spitznagel (380) und Jonas Ulshöfer (377) in die Wertung, mit am Erfolg beteiligt waren Anja Hertlein (373), Mirjam Ulshöfer (354) und Madaleine Freund (346). Von den Finalisten des Vorjahres schaffte es lediglich die DMSG Bad Mergentheim sich erneut zu qualifizieren. Mit 1907 Ringen schoss man sich auf den zweiten Platz, wobei es dem Deutschen Meister Markus Münig gelang, mit 390 Ringen das beste Einzelergebnis zu erzielen. Auf den Plätzen drei und vier landeten die SGI Schwäbisch Hall mit 1863 Ringen und der frühere Seriensieger SV Hengstfeld mit 1840 Ringen.

Auch in den Vorrunden war kein Favorit auszumachen, auch wenn der SV Edelfingen in der dritten Runde mit 1903:1875 gegen die gewiss nicht schwache Ailringer Mannschaft seine Möglichkeiten andeutete. Zuvor hatte man den SV Geißelhardt mit 1855:1622 und den SV Honhardt mit 1883:1711 aus dem Pokalrennen geworfen. Die DMSG Bad Mergentheim war wohl mit der Losfee und dem Glück im Bunde, denn erstere bescherte den Deutschmeisterschützen ein Freilos und in der zweiten Runde trat Gegner SV Westernach nicht an, doch in der dritten Runde landeten sie einen verdienten und klaren 1881:1860-Erfolg über den SV Gründelhardt. Mit dem Finalergebnis von 1907 Ringen erzielte man übrigens das zweitbeste Ergebnis des gesamten Wettbewerbs, womit man sich Platz zwei letztlich redlich verdient hatte.

Der SGi Schwäbisch Hall gelang der Sprung ins Finale mit 1833:1776 über den SV Wachbach, mit 1861:1858 über den SV Jagstheim und mit 1838:1419 über die geschwächte SGi Gaildorf. Schließlich qualifizierte sich der SV Hengstfeld mit 1873:1852 über den SV Dörrmenz-Ruppertshofen, mit 1884:1875 über den SV Bölgental und mit 1869:1861 über den SV Oberkessach. Erfreulicherweise hatten sich heuer 30 Mannschaften zu dem Wettbewerb angemeldet, drei mehr als im Vorjahr. Pokalleiter Oliver Augst hatte alles fest im Griff hatte, er durfte sich nicht nur über den Erfolg einer Mannschaft aus dem SK Mergentheim freuen, sondern auch über das Lob von den Final- Teilnehmern ob der sehr guten Organisation der Finalkämpfe. habe