Niederstetten

„Arzt im Gespräch“ Wenn nachts der Atem stockt

Schlafapnoe das Thema

Archivartikel

Bad Mergentheim.Wenn nachts der Atem stockt: Ist man morgens gerädert? Ist man schon einmal beim Autofahren eingeschlafen? Wenn man zwei der Fragen mit Ja beantwortet, sollte man etwas tun.

„Mögliche Ursachen der Tagesmüdigkeit, verbunden mit Konzentrationsschwäche, erhöhter Unfallgefahr, Depression und Libidoverlust, können nächtliche Atempausen sein. Das Obstruktive Schlafapnoesyndrom, die häufigste schlafbezogene Atemregulationsstörung, ist bedingt durch eine Verlegung der oberen Atemwege, so dass eine Atempause entsteht und folglich zu wenig Sauerstoff, in das Blut aufgenommen wird. Mehr als zehn Atempausen pro Stunde Schlaf, sind krankhaft“, erläutert Dr. Palma Schöne. Die Lungenfachärztin ergänzt, dass Langzeitfolgen einer unbehandelten Schlafapnoe beispielsweise ein schwer einstellbarer Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Schlaganfall und eine Herzmuskelschwäche sein können.

„Bei der obstruktiven Schlafapnoe ist es das Ziel, den Kollaps der oberen Atemwege zu verhindern. Dies geschieht durch eine spezielle Maskenbeatmung, die im Schlaf angewandt wird.“

Beim „Arzt im Gespräch“, widmet sich Dr. Palma Schöne am Dienstag, 1. Oktober, um 19.30 Uhr im Kleinen Kursaal dem Thema der „Schlafapnoe“ und wird neben der Diagnose- auch auf die Behandlungsmöglichkeiten eingehen und im Anschluss an ihren Vortrag für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung stehen.

Die Vortragsreihe „Arzt im Gespräch“ wird von Heinz-Joachim Kuper geleitet und findet mit dem Institut für Bad Mergentheimer Kurmedizin, Gesundheitsbildung und medizinische Wellness statt.

Der Eintritt ist für Inhaber der Kur- und Gästekarte/Jahres-Einwohnerkarte frei.