Niederstetten

Bieberehren Gemeinderat tagte / „Zobelhaus“ soll für rund 1,25 Millionen Euro saniert werden

Neues Baugebiet mit über 30 Plätzen

Archivartikel

Bieberehren.Geprägt von zahlreichen geplanten Baumaßnahmen war die jüngste Gemeinderatssitzung von Bieberehren.

Bereits vor zehn Jahren wurde nördlich von Buch, Richtung Burgerroth, eine rund 3,5 Hektar große Photovoltaikanlage eines Bucher Landwirts genehmigt. Wie Bürgermeister Engelbert Zobel mitteilte, soll nun in den nächsten Tagen mit dem Bau und den entsprechenden dazugehörigen Ausgleichsmaßnahmen begonnen werden.

Frühzeitig, wegen der langen Vorlaufzeit, informierte Projektleiter Stefan Paulus von der Wust-Wind + Sonne GmbH & Co KG die Ratsmitglieder über Möglichkeiten einer Erneuerung eines bisherigen privaten Windparks auf der Gemarkung Bieberehren-Klingen.

Windrad wird erneuert

Das bestehende Windrad aus dem Jahr 2005 soll komplett abgebaut und durch eine größere moderne Windenergieanlage mit entsprechend höherer Leistung ersetzt werden. Näheres dazu sollen die Bürger bei einer Bürgerversammlung nach der Corona-Pandemie erfahren, ist doch geplant, aus der bisherigen privaten Anlage ein „Bürgerenergiemodell“ entstehen zu lassen. Zum Thema Hauptstraße 39, der Sanierung des Zobelhauses zu einem Wohnhaus, teilte der Rathauschef mit, dass die Ausschreibungen laufen. Abgabeschluss hierzu ist Ende November. Als Baubeginn für das denkmalgeschützte Haus rechnet der Bürgermeister mit Februar 2021. Das Anwesen hat die Kommune gekauft, und es soll nun für 1,25 Millionen Euro saniert werden.

Vorgesehen sind vier Sozialwohnungen mit einer Größe von 80 bis 90 Quadratmetern Wohnfläche. Für die zuschussfähigen Kosten erwartet Zobel eine Zuwendung von 90 Prozent.

Für das neue Baugebiet „Am Schirm“, links von der Ortsverbindungsstraße nach Buch, sind 32 Bauplätze mit einer Größe von 600 bis 800 Quadratmetern geplant. Dipl.-Ing. Christian Horn und Vermessungstechnikerin Marion Wunderlich von der Klärle-GmbH teilten den Räten letzte Einzelheiten zu den anstehenden Ausschreibungen mit.

Es gibt zwar schon Nachfragen nach den Bauplätzen, doch einen Preis kann Zobel noch nicht nennen, da die Erschließungskosten noch unklar sind.

Die ersten Bagger für die Erschließung sollen zum Frühlingsbeginn 2021 anrollen.