Niederstetten

Evangelischer Kirchengemeinderat Pfarrerin Ina Makowe setzte Mitglieder aus Adolzhausen, Rüsselhausen, Pfitzingen und Vorbachzimmern in ihr Amt ein

Neue Amtsperiode bringt Veränderungen

Mit einem feierlichen Gottesdienst in der Nikolauskirche in Vorbachzimmern setzte Pfarrerin Ina Makowe die neu gewählten Kirchengemeinderäte in ihr Amt ein.

Vorbachzimmern. Dekanin Renate Meixner setzte der Einsetzung der Kirchengemeinderäte aus Adolzhausen, Rüsselhausen, Pfitzingen und Vorbachzimmern bei. Zuvor wurde die langjährige Pfitzinger Kirchenpflegerin Doris Wolfarth verabschiedet und ihre Nachfolgerin Barbara Harpf im Amt empfangen.

Seit einigen Jahren werden die Kirchengemeinden Adolzhausen, Rüsselhausen, Pfitzingen und Vorbachzimmern gemeinsam durch eine Pfarrstelle seelsorgerisch betreut. Noch bis Sommer 2020 ist Ina Makowe die zuständige Pfarrerin. Zu Beginn entließ sie die zwölf scheidenden Kirchengemeinderäte, die bereits anlässlich eines Gottesdienstes Anfang November in der Oswaldkirche Adolzhausen gewürdigt wurden (wir berichteten) aus ihren Ämtern. Makowe lud sie ein, ihre Begabungen weiter in die Kirchengemeinden einzubringen.

Doris Wolfarth verabschiedet

Bevor es an die Einsetzung der neuen Räte ging, lobte Pfarrsekretärin Susanne Schneider aus Pfitzingen, die im Vorfeld der Wahlen sehr viel Arbeit zu bewältigen hatte und überreichte einen Blumenstrauß. Danach wurde der Wechsel in der Pfitzinger Kirchenpflege vollzogen. Doris Wolfarth hatte die Kasse der Gemeinde 29 Jahre lang „treu, verlässlich und genau“ verwaltet, wie Pfarrerin Makowe feststellte. Nun habe das alle sechs Jahre wiederkehrende „Generve“ mit dem Rechnungsprüfungsamt für sie ein Ende.

Ihre Nachfolgerin ist Pfarrerin Barbara Harpf, die zuvor bereits sechs Jahre dem Kirchengemeinderat angehörte. Makowe zeigte sich sicher, dass sie die Kasse genauso zuverlässig weiterführen werde. Danach rief sie die neu gewählten Räte nach vorn. Die neue, sechs Jahre währende Amtsperiode werde ihnen manches an Neuem abverlangen und Veränderungen bringen. Da sei es gut, dass sich in den neuen Gremien Mitglieder mit einschlägiger Erfahrung gebe, die trotz allen Ärgers und aller Frustration aufgrund der Diskussion um den Pfarrplan weiter mache.

Gleichzeitig sei es aber auch gut, dass eine Reihe Neuer mit dabei sei. Es liege nun an ihnen allen, eigene Überzeugungen und Schwerpunkte einzubringen, nachzufragen, wenn Dinge nicht plausibel erscheinen oder überflüssig und unwichtig seien. Sie sollten sich von ihrem Glauben leiten lassen. Jede und jeder einzelne wurde per Handschlag auf ihre Arbeit im Sinne des Evangeliums verpflichtet und von der Pfarrerin gesegnet.

Dekanin Renate Meixner war es ein Anliegen, bei der Einsetzung der neuen Räte anwesend zu sein. Sie sprach von den Problemen im gesamten Bezirk, Kandidaten für die Kirchengemeinderäte zu finden. In manchen Gemeinden wurde deshalb die Zahl der Räte reduziert, so auch in Vorbachzimmern und Pfitzingen. In den Gemeinden kam die besondere Situation durch den Weggang der Pfarrerin im Sommer hinzu. Deshalb ging ein besonderer Dank an alle, die sich zur Kandidatur bereit erklärt hatten.

Pfarrstelle schnell besetzen

Die Dekanin sagte dann auch ihre Hilfe und Unterstützung bei der Verabschiedung, der Vakanz und der möglichst schnellen Wiederbesetzung der Pfarrstelle zu. Den neuen Kirchengemeinderäten wünschte sie Mut, Selbstvertrauen und Gottes Segen.

In Vorbachzimmern wurden eingesetzt: Björn Blotenberg, Jochen Freudenstein, Gerhard Hauf und Bernd Kretzschmar. In Pfitzingen wurden gewählt: Philipp Hofmann, Martina Meder, Karl Schlehaus und Michael Wagner. Das lokale Kirchenparlament in Rüsselhausen besteht in den nächsten sechs Jahren aus Rainer Eifert, Harald Hopf, Claudia Pflüger, Dominik Schindler und Gerhard Vogel.

In Adolzhausen gehören dem Gremium Sandra Hartmann, Anneliese Kleider, Karin Kraft, Kurt Meinikheim und Sonja Schmidberger an.

Kraft Amtes gehören den Kirchengemeinderäten darüber hinaus die Kirchenpfleger Natalie Lewosinski (Vorbachzimmern), Willi Gotthard (Rüsselhausen), Christian Claß (Adolzhausen) und die bereits genannte Barbara Harpf an.

Nach dem Gottesdienst bestand noch Gelegenheit, mit den neuen Räten und untereinander ins Gespräch zu kommen. fth