Niederstetten

Neuerung in Strüth Kleine Ortschaft kürt die erste „Glühkönigin“

Mit der Hoheit heiße „Domina“ genossen

Archivartikel

Strüth.Das Ziel war es nach den Worten von Michaela Kuhn „Strüth zum Glühen zu bringen.“ Und dass das den rund 100 Einwohnern gelungen ist, das ist unübersehbar in der Mitte des kleinen Röttinger Stadtteils. Inmitten des von unzähligen Lichtern erhellten Platzes neben der Kirche strahlen angesichts der zahlreichen Besucher nicht nur die Augen, sondern auch das Gewand der 23-jährigen.

Die Rolle der ersten Strüther Glühkönigin „Michaela I.“ die sie eingenommen hat, scheint ihr wie auf den Leib geschneidert zu sein. Mit rund 20 Metern ist die „längste Glühweintheke von Unterfranken“ entstanden. Von der Idee von zehn jungen Strüthern einfach einen schönen, geselligen und entspannten Abend miteinander zu verbringen, war sie, wie Michela I. sagt, total begeistert. Jetzt ist ein Fest daraus geworden. Als i-Tüpfelchen setzten die rührigen Strüther die „Glühkönigin“ noch oben drauf.

Der Glühwein, der wie Michaela I. sagt, bei „Strüth glüht“ eine besondere Rolle spielt, stammt von Strüths einziger Winzerin Tanja Strätz. Sie bewirtschaftet ihre Rebzeilen in der Lage Röttinger Feuerstein und baut die Sorte Domina Rosé aus. hag