Niederstetten

Freiwillige Feuerwehr Per interkommunaler Zusammenarbeit so genannte „Systemtrenner“ beschafft

Gemeinsam für den Trinkwasserschutz

Niederstetten.Unter Federführung der Stadt Niederstetten und auf Initiative des Feuerwehrkommandanten Oliver Käss wurden in einer gemeinsamen interkommunalen Beschaffungsmaßnahme mit den Städten Bad Mergentheim und Creglingen insgesamt 30 Systemtrenner beschafft.

Die Kommandanten einigten sich auf ein Modell und eine Ausführung, die Stadtverwaltung Niederstetten holte Angebote ein und vergab an den günstigsten Anbieter, die Firma Herbach aus Wertheim am Main. Durch die gemeinsame Beschaffungsaktion konnten die Städte 17 990 Euro einsparen.

Die Systemtrenner sind seit dem vergangen Jahr für den Trinkwasserschutz vorgeschrieben. Der mobile Systemtrenner ist dafür da, die Löschwasserversorgung bei Entnahme aus dem Trinkwassernetz vom Trinkwassersystem abzukoppeln. Bei eventuellen Druckstößen oder bei der Gefahr des Rückflusses von Löschwasser löst der Trenner bei einem Druck von 0,5 bar aus. Er verhindert damit die Beschädigung oder Kontamination des Trinkwassernetzes. Damit wird das Trinkwasser effektiv geschützt. Die Systemtrenner kommen so allen Bürgern zugute.

Der Systemtrenner wird nach dem Aufbau des Standrohres auf den Hydrantenkopf, an einen der B-Abgänge des Standrohres, angebracht. Von dort werden die Löschfahrzeuge mit Wasser versorgt. Er gewährleistet die Entkopplung und lässt eine Durchflussmenge von 1700 Litern Wasser pro Minute bei einem nur geringen Druckverlust von unter einem bar zu. Damit ist gewährleistet, dass der Feuerwehr auch ausreichend Löschwasser im Einsatzfall zur Verfügung steht.

Die Freiwilligen Feuerwehren in der Region werden jetzt noch für die fachgerechte Verwendung des Systemtrenners geschult. Die unkomplizierte und fast unbürokratische Beschaffung war durch die Zusammenarbeit der Stadtverwaltungen unter Federführung Niederstettens möglich.