Niederstetten

Bundeswehr in Niederstetten Flug-Unfall-Alarmübung mit knapp 300 Einsatzkräften und Soldaten am Main bei Faulbach, nahe Wertheim

Fiese Fasern gefährden im Brandfall Flugbesatzung und Rettungskräfte

Der Absturz eines High-Tech-Hubschraubers der Bundeswehr, dazu Feuer und fiese Fasern, die große Gefahr für Besatzung und Helfer bedeuten, standen im Mittelpunkt einer Flug-Unfall-Alarmübung.

Niederstetten/Faulbach. Knapp 300 Einsatzkräfte und Soldaten probten am Samstag (13. April 2019) den Ernstfall – länder- und landkreisübergreifend.

„Wir müssen über die Gefahren für alle Beteiligten durch so genannte ’fiese Fasern’ aufklären, denn wir gehen davon aus, dass zivile Helfer als erstes am Unglücksort eintreffen, wenn ein Hubschrauber der Bundeswehr abstürzt“, sagte Oberst Peter Göhringer, der Kommandeur des Transporthubschrauberregiments 30 in Niederstetten, zum Anlass für die große Flug-Unfall-Alarmübung.

Ein freies Gelände am Main am Ortsrand von Faulbach/Bayern (nahe Wertheim) wurde als Übungsort ausgewählt, weil sich die Ausbildungskorridore der Heeresflieger aus Niederstetten über Baden-Württemberg und Bayern, genauer gesagt über insgesamt elf Landkreise erstrecken. . .

Wir berichten ausführlich in unserer Montagsausgabe und bieten dann auch eine Bildergalerie im Internet an.