Niederstetten

Feuerschützengesellschaft Aub Die verschiedenen Vereine ermittelten ihre Würdenträger

Eine große Zahl an Königen ermittelt

Aub.Mit Blasmusik und den Fahnenabordnungen der Vereine holten die Auber ihren Vorjahresschützenkönig ab, um ihn in festlichem Zug zum Schützenhaus zu begleiten. Schließlich war der Schützenkönig des Vorjahres niemand geringeres als der Bürgermeister.

Weit war der Weg bis dorthin in diesem Jahr, zusätzlich erschwert durch die fehlende Gollachbrücke. Wenn auch das Wetter nicht optimal war, versammelten sich doch zahlreiche Gäste am Schützenhaus am Waldrand, um sich am Preisschießen zu beteiligen, den musikalischen Darbietungen der Auber Stadtkapelle zuzuhören oder sich am Königsschießen der einzelnen Vereine zu beteiligen.

Da es in Aub üblich ist, dass verschiedene Vereine eigene Schützenkönige ermitteln, stieg die Spannung in den Nachmittagsstunden an, als die Wettbewerbe endeten und die Treffer ausgewertet wurden. So manche Überraschung ergaben die Auswertungen, so dass Schützenmeister Otmar Stüber manchen Schützen mit unerwarteten Königswürden überraschen konnte.

Beim Preisschießen der Erwachsenen gelang Stefan Dissinger mit einem Zehnteiler der beste Schuss, so dass er sich als erster einen der 83 von örtlichen Firmen gestifteten Preise aussuchen durfte.

Mit einem 29-Teiler folgte Janis Rothe auf dem zweiten und Schützenmeister Otmar Stüber mit einem 31-Teiler auf dem dritten Platz. Markus Merkert mit einem 58-Teiler und Gerhard Marks mit einem 84-Teiler schoben sich noch vor die treffsicherste Frau aus dem Teilnehmerfeld, vor Marina Moritz, die mit ihrem 85-Teiler Platz sechs belegte.

Bei der Jugend, die mit dem Lichtgewehr schoss, gewann Lorenz Neeser vor den Geschwistern Marlon und Mariella Weber die Wertung.

Am Königsschießen der Vereine beteiligten sich mit Narrhutia und dem „Brennholzverleih“ zwei neue Gruppierungen zum ersten Mal. Als erster Schützenkönig bei Narrhutia trug sich Karlheinz Krieger in die Siegerliste ein. Als erste und zweite Ritter stehen Judith Tarolli und Sitzungspräsident Christopher Dietl zur Seite.

Kolpingfamilie mit Königin

Bei der Wertung des Brennholzverleihs, einer Gruppierung Auber Jugendlicher, gewann Julian Grimm vor Martin Deppisch und Markus Neeser. Schützenkönig der Auber Wasserwacht wurde Michael Schwarz, der vor Martina Schmidt und Marina Moritz gewann. Die Kolpingfamilie hat mit Ulli Kemmer eine Schützenkönigin. Sie gewann vor Benedikt Menth und Roman Menth.

Bei den Baldersheimer Fischern erwies sich Berthold Gerr am treffsichersten vor Simon und Georg Stegmaier. Als bester Schütze der Auber Stadtkapelle erwies sich dieses mal Benedikt Menth, der seinen Dirigenten Karlheinz Krieger und Max Krieger auf die Plätze zwei und drei verwies.

Die Wertung des Auber Sportvereins gewann Leo Mitzler, der sich vor Mathias Henn und Mark Weber durchsetzte. Neuer Schützenkönig bei der Auber Feuerwehr ist Kommandant Harald Krummrein vor stellvertretendem Kommandanten Stefan Gruber und Kai Lörner als erstem und zweitem Ritter.

Die Kleinkaliber-Bürgerscheibe gewann Julius Melber vor seinem Vater Christian Melber und Michael Demant. Die Jungendwertung der Auber Feuerschützen entschied Paul Neeser Schützenkönig vor Moritz Rupp und Marco Krummrein für sich.

Als neuer Schützenkönig der Auber Feuerschützen durfte sich David Grimm die Königskette von seinem Vorgänger Robert Melber umhängen lassen. Erster Ritter wurde Richard Stock, zweiter Ritter Florian Menth. Angesichts der vielen jungen Würdenträger wünschte sich Schützenmeister Otmar Stüber, dass diese den Verein, der seit Jahren unter Nachwuchsmangel leidet, weitertragen werden. „Es macht immer noch Spaß, wenn im Schützenhaus geschossen wird,“ so Stüber, auch wenn sich der Verein aus Mangel an Personal nicht mehr an Rundenwettkämpfen beteiligen kann. ag