Niederstetten

Vom 6. bis 8. September Reichsstadttage in Rothenburg / Buntes Treiben in der ganzen Stadt

Die Geschichte hautnah erleben

Archivartikel

Rothenburg.Zum Start in den September werden Besucher in Rothenburg zu Zeitreisenden: Rund um den Altstadtkern geht es vom 6. September bis 8. September vorbei am Lager der Ritterschar 1274, den Ritualen der Kreuzritter und den Zelten des Rothenburger Aufgebots von 1474.

In den Altstadtgassen treffen Gäste auf das bürgerliche Leben im Mittelalter mit Holzschnitzern, Bierbrauern oder Schmieden.

Doch Vorsicht: Irgendwo in den Gassen lauern die Truppen des 30-jährigen Krieges – Schwedenreiter oder die Junge Schar Rothenburgs mit ihren wilden Liedern.

Fackelzug

Auch Mummenschanz und die Marketenderinnen bringen Liedgut aus jenen Tagen in die Gassen. Neben den Historiengruppen und ihren Aufführungen, die man in den Lagern hautnah erleben kann, zählen der Fackelzug der Historiengruppen am Freitagabend und das große Feuerwerk am Samstagabend zu den Höhepunkten der Reichsstadt-Festtage. Beim Fackelumzug ziehen circa 900 Mitwirkende der Historiengruppen in ihren originalgetreuen Kostümen von der Doppelbrücke im Taubertal aus gen Marktplatz.

Fassadenfeuerwerk

Dort erwartet sie alle ein gigantisches Fassadenfeuerwerk am Rathaus, das man als Besucher idealerweise vom Marktplatz aus erlebt.

Am Samstag steht die Stadt zunächst unter Beschuss – Truppen aus dem Taubertal greifen mit Kanonen die Stadtmauer an. Und schon bald brennt die Stadt – ein Feuerwerk illustriert die einschneidende Episode aus dem 30-jährigen Krieg als Rothenburg von den Truppen Tillys erobert wurde.

Theaterszenen

An den Reichsstadt-Tagen rückt – anders als zu den Pfingstfestspielen – die gesamte mittelalterliche Geschichte Rothenburgs in den Fokus. Schlaglichter – kurze Theaterstücke am Marktplatz – spielen Episoden aus der Stadtgeschichte wie die Verleihung der Urkunde mit dem Reichsstadt-Privileg (1274) nach.