Niederstetten

Kegeln Die „gemischte“ Mannschaft des SKC gewinnt in Gaisbach / „Erste“ setzte abgebrochene Partie fort

Auswärtsfahrt nach Waldrems war nicht von Erfolg gekrönt

Die zweite Auswärtsfahrt binnen zwei Wochen zum KVS Waldrems blieb für die Kegel-Herren des SKC Markelsheim I ohne Erfolg. Die Fortsetzung der am vorletzten Wochenende durch einen Bahndefekt unterbrochenen Paarung ging mit 2:6 (3219:3294) verloren. Die damals bis zum 60. Schub durch Heiko Leber und Dirk Marquart begonnene Startpaarung wurde durch Alois Schneider und Marquart zunächst zu Ende gespielt.

Nur knapp gescheitert

Hierbei blieben Leber und Schneider in der Summe deutlich hinter Wolfgang Mayer zurück und verloren mit 0:4 (503:587). Marquart scheiterte dagegen nur knapp mit 2:2 (540:544) gegen Helmuth Reiter. Torsten Hefner machte es in der Mittelpaarung zwar besser und bezwang Heiko Ost mit 3:1 (552:524). Der hierbei wettgemachte Rückstand wurde allerdings sogleich wieder nahezu aufgezehrt durch Robin Kaltenbachs 1:3 (525:550) gegen Valjetic Zeljko.

Schlussspieler in der Pflicht

Die Markelsheimer Schlussspieler waren damit nicht nur in der Pflicht, beide Mannschaftspunkte zu erringen, sondern gleichzeitig auch einen Rückstand von 85 Holz auszugleichen. Dies sollte Björn Maurer und Timo Leber aber nicht gelingen. Maurer hielt im Duell gegen Harald Restifo nach Sätzen zwar mit, das folgerichtige 2:2 reichte ihm aber mit einem Endergebnis von 538:559 Holz nicht zum Punktgewinn. Lebers 3:1 (561:530) Sieg mit dem besten Markelsheimer Einzelergebnis über Sylvio Trost änderte damit nichts mehr am Spielausgang. Besser lief es für die dritte, gemischt spielende Mannschaft des SKC Markelsheim im Nachholspiel gegen den SKC Gaisbach. Sie gewann zu Hause mit 6:2 (2764:2410). Andreas Mehburger (3:1 bei 442:403 gegen Johann Nussberger) und Michael Rumm (2:2 bei 445:420 gegen Petra Layer) brachten die Hausherren souverän mit 64 Holz in Front, obwohl sie beide nicht ihr volles Potenzial ausschöpften. In der Mittelpaarung war Rainer Floßmann zu stark für Juliane Neft.

Es begann spannend

Die Markelsheimerin hatte nach einem 2:2 mit 491:515 Holz das Nachsehen. Dank Stefanie Freymüllers 3:1 (431:415) Sieg über Jürgen Layer wurde aber ein Vorsprung von 56 Holz gehalten. Spannend begann das Schlussdrittel des Spieles, da die Gäste aus Gaisbach nun mit ihren stärksten Keglern zur Aufholjagd ansetzten.

Nachdem der gesundheitlich angeschlagene Mario Zentler allerdings bereits nach dem 33 Schub aufgeben musste, war die Vorentscheidung gefallen. Wolfgang Stauch spielte das Einzelspiel sodann ohne Gegner zu Ende (3:1 bei 471:130).

Doreen Freymüller gelang es trotz ansprechender Leistung zwar nicht die bundesligaerprobte Franziska Zentler in Schach zu halten (1:3 bei 484:527), Auswirkungen auf das Mannschaftsgesamtergebnis hatte dies aber nicht mehr. jn