Niederstetten

Umbenennung beschlossen Der neue Name soll auch für frischen Wind und neue Identifikation sorgen

Aus dem Bürgerhaus wird in Zukunft „J.U.K.I.“

Archivartikel

Neuses/Igersheim.Das Bürgerhaus ist längst zu einem beliebten Treffpunkt für viele Igersheimer geworden – gleich welchen Alters. Es wird zu verschiedenen Events sehr stark frequentiert und ist aus dem gesellschaftlichen Leben der Kommune längst nicht mehr wegzudenken. Um die Einrichtung noch stärker in den Köpfen der Bürger zu verankern, spricht sich das Team der Jugendarbeit für eine Namensänderung aus.

Die Verantwortlichen führen für ihr Ansinnen drei aus ihrer Sicht triftige Gründe ins Feld: Uneindeutigkeit des Namens (die Funktion als Jugend- und Kulturzentrum ist nur schwer erkennbar), Verwechslungen (mit Rathaus und Bürgerlädle), Wunsch nach „frischem Wind“ und neuer Identität. Zur Umsetzung des Wunsches seien der Gemeindeverwaltung, so Bürgermeister Frank Menikheim in seinem Sachvortrag, drei Namensvorschläge unterbreitet worden. Als Favorit habe sich hierbei „J.U.K.I.“ (Jugend- und Kulturzentrum Igersheim) herauskristallisiert. „Die angeführten Gründe halten wir für stichhaltig und nachvollziehbar. Es wird vorgeschlagen, sich dem Favoriten ,J.U.K.I.’ anzuschließen.“

Vor der Abstimmung argumentierte Stefan Rückert vom Leitungsteam, dass seine Mitstreiter „innovativ, jung und frisch“ neue Wege gehen wollten. Deswegen habe man sich Gedanken dahingehen gemacht, wie man diese Einrichtung noch stärker in den Köpfen der Bevölkerung verankern könne. Dies sei mit dem neuen Namen „J.U.K.I.“ gelungen, so auch die Auffassung des Gremiums, welches das Bestreben nach dieser Veränderung nachvollziehen könne, wie Josef Gabel in einer Wortmeldung explizit betonte.

Selbstredend, dass das Bürgerparlament bei seiner Sitzung in Neuses den neuen Namen für das Bürgerhaus ohne Gegenstimme absegnete.