Neckar-Odenwald

Bürgertelefon des Landratsamtes Anfragen sind seit Mitte Dezember mehr geworden

Rund 80 Anrufe sind es pro Tag

Neckar-Odenwald-Kreis.Seit Beginn der Pandemie bietet das Landratsamt des Neckar-Odenwald-Kreises ein Corona-Bürgertelefon an, um Anfragen aus der Bevölkerung zu beantworten. Nachdem die Anrufe über den Sommer hinweg zurückgegangen sind, stiegen sie seit Mitte Dezember wieder an. „Immer nach der Veröffentlichung neuer Regelungen ist ein erhöhtes Frageaufkommen zu verzeichnen“, sagt Jan Egenberger, Pressesprecher des Landratsamtes auf FN-Anfrage. Um ein Drittel seien die Anfragen im Dezember deshalb angestiegen – das macht durchschnittlich 80 Anrufe pro Tag. „Derzeit sind am Bürgertelefon deshalb täglich zwei bis drei Personen parallel eingesetzt“, so Egenberger.

Viele Fragen zu Impfungen

Gerade das Thema Impfungen und Kreisimpfzentrum sei bei den Anrufern besonders gefragt, das mache rund die Hälfte der Anfragen aus. 40 Prozent der Anrufe würden sich auf aktuelle Fälle beziehen, beispielsweise Kontaktpersonen, die sich melden oder Indexfälle, die ihr Ergebnis gerade abgerufen haben und fragen, wie es weitergeht. Die übrigen zehn Prozent seien Anrufe zum Thema Reisen, hauptsächlich geschäftliche Reisen, dabei die Frage nach den Quarantänebestimmungen.

Viel zu tun haben demnach die Mitarbeiter in diesen Bereichen im Landratsamt. „Hohe Fallzahlen führen natürlich zu einem hohen Arbeitsaufkommen in allen Bereichen. Entsprechend liegt hinter den mit der Pandemie beschäftigen Mitarbeitern eine sehr arbeitsreiche Phase vor, über und nach den Feiertagen“, so Jan Egenberger abschließend.

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