Neckar-Odenwald

SPD Neckar-Odenwald Wahlkampfteam traf sich per Video zum Auftakt der „heißen Phase“

Rechtsstaatlichkeit weiter thematisieren

Archivartikel

Neckar-Odenwald-Kreis.„Am Mittwoch wurde uns in den USA erneut vor Augen geführt, dass Demokratie und Rechtsstaat, selbst in Jahrhunderte alten Republiken, keine Selbstverständlichkeit sind. Sie sind jeden Tag gefährdet und müssen von uns daher ständig verteidigt werden“, mahnte die SPD-Landtagskandidatin und Kreisvorsitzende Dr. Dorothee Schlegel im Rahmen einer Videokonferenz am 7. Januar. Beteiligt waren neben der Kandidatin der Zweitkandidat Leon Köpfle, Markus Dosch sowie das mehrköpfige Wahlkampfteam.

„Nur, wenn die gesamte Gesellschaft geschlossen für die hart erkämpften Werte unserer Demokratie eintritt, können Einigkeit, Recht und Freiheit unter der zunehmenden Intoleranz und mangelnden Wertschätzung bestehen“. Was in Washington D.C. passiert ist, mache wirklich fassungslos.

Leon Köpfle, Landtags-Zweitkandidat und stellvertretender Kreisvorsitzender, fügte dem hinzu: „Die Feinde der freiheitlichen Demokratie finden wir nicht nur im gewaltsamen Mob, sondern sie sitzen in unseren Parlamenten und Institutionen“.

In den USA hätten zahlreiche Abgeordnete versucht, eine rechtmäßige Wahl aufzuheben, weil ihnen das Ergebnis nicht passe. Sie hätten ihre Klientel zum Aufruhr angestachelt. „Wir dürfen nicht länger zulassen, dass auch bei uns Lügen und Verschwörungstheorien von der rechten Seite des Parlaments zum politischen Alltag gehören. Und wir haben erlebt, dass Vorgänge wie in den USA bei uns auch möglich sind“, so Dosch.

Im Gespräch bleiben und zuhören

Vor diesem Hintergrund bekräftigte die SPD Neckar-Odenwald auf ihrem Wahlkampftreffen am 7. Januar, die Themen Demokratie und Rechtsstaatlichkeit weiter zu thematisieren.

„Wir müssen immer im Gespräch mit unseren Mitmenschen und den demokratischen Konkurrenten bleiben und einander zuhören“, betonte Dorothee Schlegel zum Start in die heiße Wahlkampfphase. „Ansonsten laufen wir Gefahr, dass sich der politische Diskurs weiter polarisiert.“

Termine mit Prominenz vorbereitet

Nach der Diskussion dieser internationalen Ereignisse widmete sich das Team den Planungen des anstehenden außergewöhnlichen Wahlkampfes.

Die angekündigten Termine mit namhaften Stadt-, Landes- und Bundespolitikern der SPD wurden weiter vorbereitet und konkretisiert und in den Zeitungen und auf der Homepage veröffentlicht.

„Vor-Ort Veranstaltungen zur politischen Diskussion mit zahlreichen Mitbürgern wird es coronabedingt freilich nicht geben können“, bedauerte Kreisvorsitzender Michael Deuser.

„Es ist eine Herausforderung, die Leute in dem gekanntem Ausmaß zu erreichen. Unser Team setzt daher noch mehr als bisher auf Social Media und ist täglich auf Facebook und Instagram aktiv und freut sich über alle, die wir auf diesem Weg erreichen können.“ do

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